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Apaika's Tagebuch & Gedanken

Raven schreibt für das englische Tagebuch

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04.05.2008

Im Winter lebe ich relativ zurückgezogen und Mann, Katzen, Bücher und die Beschäftigung mit magischen Dingen sind mir genug zur völligen Zufriedenheit. Aber jetzt kommt der Frühling und damit wieder das Drängen, unter Menschen zu kommen, mich zu regen, aufzuwachen. Jetzt dominiert mein Sternzeichen Schütze wieder über den Aszendenten Fische. Deshalb habe ich mir gleich für den Sommer Tickets gekauft und möchte das Doppelkonzert von Apocalyptica meets Subway to Sally besuchen und ein paar Tage später das Konzert von Loreena McKennit. Wieder ein paar Tage später gehe ich zur Weltpremiere eines Musicals über die wilden Fräulein (Allgäuer Sagenschatz) und eine Woche später ist die Gauklernacht in Kaltenberg. Dazwischen wäre noch ein Heidentreffen, das mich interessieren würde, aber ich weiß noch nicht, wie ich es unterbringen soll, zumal es doch ein gutes Stück zu fahren wäre.

Gestern trafen wir uns jedenfalls schon mit Freunden zum Essen, morgen gehe ich schon wieder mit anderen Freunden Essen. Zwischendurch versuche ich, noch mehr Magie in den Alltag und vor allem in die Küche zu bringen. Raven und ich wollen das noch viel bewusster umzusetzen und geben uns kleine Anregungen dazu. Abends erzählen wir uns kurz, was wir gemacht oder ausprobiert haben. Wobei ich leider oft zugeben muss, dass ich nicht dazu gekommen bin…… Aber die Tage werden wieder länger, man kann länger draußen bleiben, da wird das bestimmt wieder leichter!

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22.04.2008

Meine Freundin hat mir einen Engelbesuch für Freitag um 22:30 Uhr angekündigt und per Brief ein Ritual geschickt, das dazu ausgeführt werden sollte. Die Engelankunft am Freitag war sehr schön. Ich spürte, wie sich mein Zimmer anfüllte und es ganz warm wurde, auch in mir. Und meine Katze traute sich nicht rein an dem Abend. Mehr war bisher noch nicht zu erleben. Aber die Engel sind ja noch bis Mittwoch da, mal sehen, was noch passiert. Dann sende ich sie an den nächsten mit guten Wünschen weiter.


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07.04.2008

Gestern Abend fuhr ich mit meinem Mann zu einem Konzert mit Hans Liberg und den Münchner Symphonikern. Es begann etwas chaotisch, nachdem mein Mann drei Minuten bevor wir losfahren wollten feststellte, dass sein „Ausgeh-Hemd“ nicht mehr passt – aaaahhhhhh! Männer! Als wir dann doch noch etwas Präsentables gefunden hatten wünschte ich mir freie, trockene Straßen. Und Wunder, Wunder, wir hatten freie, trockene Straßen.

Hans Liberg spielt immer vor ausverkauften Häusern, deshalb hatte ich mir schon im November Karten für beste Plätze organisiert. Diese Halle war allerdings nur zur Hälfte gefüllt, was ich sehr schade fand, denn Liberg ist ein Phänomen. Ein Komiker im Bereich klassischer Musik – er spielt am Klavier mit jeder Hand ein anderes Stück, das eine dur, das andere moll, und es klingt auch noch gut. Das Orchester spielt Mozart und er spielt dazu moderne populäre Songs am Klavier, die sich in den Mozart hineinschmiegen, als wären sie dazu komponiert. Ein Energiebündel, ständig in Bewegung und wenn er nur während des Klavierspiels Faxen macht (Beethovens für Elise: („bäääääh, ich mag das eigentlich gar nicht spielen. Diese Elise muss eine unglaublich blöde Pute gewesen sein“). Die Symphoniker waren glänzten auch. Sie wussten nicht großartig, was Liberg so treiben würde. Der erste Geiger versemmelte einmal vor lauter Lachen den letzten Ton eines Stücks. Liberg fragte ihn daraufhin, ob er getrunken hätte. Er spielte auch ständig mit dem Publikum. Er gab Töne vor, wir mussten weitersingen. Einmal sangen wir Dreamer weiter, es war aber ein Stück von Haydn, in welches er dann Dreamer mit einbaute. Sein Kommentar: na ja, zur Not geht’s auch. Es lässt sich so schlecht vermitteln, man muss ihn erlebt haben. Wir waren jedenfalls restlos begeistert ihn so hautnah erleben zu dürfen, auch die Stimmung in der Halle war toll, fast familiär, und wir konnten es kaum glauben, als die 3 Stunden plötzlich vorbei waren. Keine Müdigkeit vorhanden, wir hätten ihm noch ewig zuhören können.
Die Heimfahrt war dann auch sehr beschwingt, obwohl es schon wieder zu schneien anfing.

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24.03.2008

Ich arbeite grade wieder intensiv mit den Runen und trage seit ein paar Tagen und Nächten die Rune Laguz als Anhänger bei mir. Sie steht im allgemeinen für Wasser, fließen, die Kontrolle an die Götter abgeben – also Vertrauen - , Intuition und Hellsicht. Und wie immer, wenn ich mit den Runen arbeite, zeigt sich in den ersten Tagen die Lichtseite der jeweiligen Rune und dann, als ob ich nach ein paar Tagen dafür bereit wäre, kommen die Schattenseiten zum Vorschein. Deshalb sind Feiertage oder Urlaube sehr geeignet um Runenerfahrungen zu sammeln, weil man sich auch viel draußen aufhalten sollte. Gestern tagsüber z. B. brachte mir die Rune noch sehr viele schöne Symbole der Götter, die alle mit fließen lassen und Hellsicht zu tun hatten. So wollte ich z. B. die Futterschale mit Katzenfutter draußen im Garten wieder auffüllen, die für die Streuner und Igel draußen steht, oder wer sonst von meinen tierischen Freunden Hunger hat. Da saß mitten im Schnee auf den Futterresten in der Schüssel ein sehr großer Schmetterling, der hier ohne sich stören zu lassen ein Sonnenbad nahm und etwas an dem Futter naschte. Der Schmetterling gilt als Bote der Göttin und steht für Transformation, das ganze im Schnee (Wasser), er flog nicht weg (Vertrauen). Etwas später kam ein streunender Kater und ließ sich von mir eine Zecke vom Rücken rausdrehen. Obwohl ich ziemlich ziehen musste, blieb er ganz ruhig stehen (Vertrauen). Bei jedem Telefonklingeln wusste ich sofort, wer es ist (Hellsicht und Intuition). Aber heute Nacht hatte ich dann einen sehr seltsamen Traum: ich entfernte meiner Katze, die nur so groß wie eine Maus war, etwas hinter dem Ohr, was aussah, wie ein Reptilienbein, giftig gelb und der Fuß grünlich und mit Schwimmhäuten (Wasser).und Krallen. Irgendwie wurde das Teil, das ich da raus zog immer länger, bis es eine deutliche Echse (wie eine große Eidechse in grellgelb) war, ca. 30 cm lang. Ich wollte sie meinem Mann im Schlafzimmer zeigen und musste dabei an der Terrassentür vorbei. Da, wo sonst oft ein streunender Kater sitzt, saß kauernd eine menschenähnliche Gestalt im Licht des Vollmondes (wieder Wasserelement), schwarze lange Haare, dunkelblau/lila Fetzengewand, große kullernde Augen und ein aufgerissenes Maul, in dem sich lange nadelartige Reißzähne befanden (eine Chimäre? die Banshee? keine Ahnung!). Mein Mann saß im Bett und tröstete ein Kleinkind, das unsere Katze war, und schaute mich verwundert an, was ich da in der Hand hielt. Da wachte ich auf. Schade, ich hätte gerne gewusst, was es mit der Gestalt draußen auf sich hatte. Angst hatte ich nicht, mir war nur irgendwie unheimlich. Da werde ich jetzt mal in meinen tausenden Büchern nachstöbern, ob ich ein Bild davon finde. Das Traumdeutungsbuch war wenig hilfreich…..

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17.02.2008

Puh, das war vielleicht mal wieder eine Woche. Stress im Büro, dafür jeden Mittag an die Sonne zum kurz abschalten. Mal im Stadtpark durchatmen, mal das erste Eis des Jahres genießen. Und jeden Abend unterwegs, mal im Kino (Keinohrhasen mit Til Schweiger und Nora Tschirner), mal in einer mittelalterlichen Weinstube. Zwischendurch noch Handwerker zu Hause und meiner Freundin bei ihrem Tag der offenen Tür in ihrer Naturheilpraxis geholfen.

Heute sehnte ich mich deshalb wieder richtig nach Ruhe und Natur pur. Nachdem im Garten schon erste Schnee- und Blauglöckchen blühen, nahm ich mal den Fotoapparat mit. Allerdings sah ich noch mehr Eis und gefrorenen Boden als frische Vegetation. Und die tief stehende Frühlingssonne sorgte nicht gerade für optimale Lichtverhältnisse. Aber die Ruhe war herrlich. Nur Vogelgezwitscher, das Klopfen eines Spechts, Wassergemurmel und einmal das Auffliegen eines Reihers, den ich am Bach gestört hatte. Ein Eichhörnchen bewarf mich mit Tannenzapfenschuppen - und dann auf einmal hektisches kalack-kalack-kalack – Nordic Walker…… Sehen die überhaupt was von der Umgebung?

Und jetzt schnell in die Badewanne, um mich wieder aufzuwärmen.

                                                                                            (©A)

                                                                                                                                                                                          (©A)                                                                                                                          (©A)       

                                                          Der Lebensbaum als Wächter auf der Grenze

                                                                   zwischen Licht und Dunkelheit                                                                        Frühjahrsmüdigkeit
 

    

                                                                                                                                                                                       (©A)                                                                                                                                    (©A)

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24.01.2008

Ich musste grade so lachen, weil ich allmählich eine völlig neue Technik des Kartenlegens für mich entwickle. Ich sitze ganz konzentriert da und beim Mischen der Karten fällt mir jedes Mal eine Karte raus. Ich mische weiter und wieder fällt eine raus. Und es ist jedes Mal genau die richtige, treffende Karte. Sie fallen mir sozusagen in den Schoß. Und dadurch verliert sich auch sofort das zu ernsthafte und es gewinnt die heitere Leichtigkeit.

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12.01.2008

Ich habe mir am Donnerstag im SR das Nachtcafé angeschaut, weil Luisa Francia mit in der Runde saß. Thema war „Engel, Geister und Dämonen – alles Hokuspokus?“. Das Fragezeichen am Ende hätten sie sich schenken können.

Vier Frauen mit spirituell weitem Horizont, tolerant, sympathisch, standen vier völlig intoleranten Männern der Wissenschaft gegenüber. Der Moderator, der meiner Meinung nach doch objektiv sein sollte, lachte amüsiert, wenn die Frauen von den Männern regelrecht beleidigt wurden, schnitt den Frauen ständig das Wort ab, die Männer durften sprechen, so lange sie wollten. Es gibt sie also doch noch, die Inquisition. Frauen, die mehr wahrnehmen als Männer, die einen weiteren Horizont haben, werden immer noch niedergemacht. Und das allerschlimmste war ja, dass eine von ihnen, sie arbeitet mit Engeln, dafür auch noch Geld nimmt. Da ritten sie ständig auf ihrem Stundensatz von 120 Euro herum (sie sagte, sie hätte den Satz deutlich erhöht, um die Warteschlange zu verkürzen – es besteht also sehr hohe Nachfrage und die Leute zahlen das doch freiwillig). Was verdient denn bei uns ein Fußballer oder ein Schauspieler? Luisa hielt sich ziemlich zurück, nachdem sie zweimal abgewürgt wurde, ihr war verständlicherweise wohl eine weitere Diskussion zu dumm.

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22.12.2007


Ich schreibe also zu wenig "magisches"? Also gut, dann hier eine kleine Kostprobe von einem ganz normalen Tag im Leben einer, die auf dem alten Pfad wandelt:
Ich wollte mir zur Wintersonnwende eine neue Energieform zugänglich machen, mit der ich weiter arbeiten kann, nämlich die Energien von Avalon, die auch heute noch viel Kraft haben. Ich bat meine Reiki-Lehrerin, mich in diese Energien einzuweihen. Das funktioniert sehr gut über Ferneinweihung, wenn man Erfahrung mit Energiearbeit hat.
Es war ein heftiges Erlebnis diesmal, das meiste spielte sich schon im Vorfeld ab. 20 Minuten vor der vereinbarten Zeit ging ich in eine leichte Meditation um mich auf Avalon einzustimmen. Ich sah, wie sich mein kleiner Wächterdrache an der Tür postierte, damit ich ungestört sein würde, dann fiel ich wie in einen Traum. Die Atmosphäre im Raum verdichtete sich greifbar und es wurde spürbar wärmer. Gleichzeitig nahm ich zwei Präsenzen wahr, links von mir eine männliche Gestalt, mit langem Bart und in ein Gewand aus grober grauer Wolle gekleidet, rechts von mir eine weibliche mit langen schwarzen Haaren, das war das einzige, was ich deutlich sah. Von ihnen ging eine große Liebe aus und ich fühlte mich sicher und geborgen und alles war schön warm. Die männliche Gestalt zeigte mit einem Schwert auf mich und setzte mir die Spitze sanft an die Stirn. In dem Augenblick sah ich aus der Spitze wie von einem Scheinwerfer ausgehend ein violettes Licht, das sich spiralförmig in mir ausbreitete und dann verschwand. Nach einer Weile stellte mir die weibliche Gestalt einen großen schwarzen Eisenkessel auf den Schoß. Ich blickte hinein und glaubte, dass ich darin den Sternenhimmel, das Universum sehen würde, aber stattdessen sah ich ein olivgoldenes Licht mit violettem Rand, das sich in mir ausbreitete und ein sehr unangenehmes Gefühl verursachte. Als mir bewußt wurde, dass ich blockierte, da ließ dieser unangenehme Druck im Kopf nach, aber gleichzeitig wurde es eiskalt im Raum und meine Hände wurden auch schlagartig kalt. Die Präsenzen waren verschwunden und ich hatte noch nicht mal danke sagen können. Ich war ruckartig wieder im hier und jetzt und dachte, dass jetzt gleich das Telefon klingelt, womit meine Reikilehrerin signalisiert, dass die Einweihung zu Ende ist. Und das Telefon klingelte im selben Moment. Ich pfiff meinen Drachen zurück und schon klingelte der Postbote an der Tür. Da musste aber mein Mann hingehen, ich war noch ganz benebelt und wollte das Erlebte noch nachklingen lassen. So ganz hatte ich den kleinen Wächterdrachen wohl nicht verschwinden lassen, denn meine Katze tobte noch eine halbe Stunde ganz begeistert mit ihm durchs Treppenhaus.
Alles nicht real? Das hier schon, denn heute durchlaufe ich einen starken Reinigungsprozess, mit heftigem Kopfweh und allem was sonst noch zu einer Reinigung gehört..... So reagiert mein Körper jedesmal auf eine Einweihung, bis ihm die neue Energie vertrauter wird. Es arbeitet immer viel nach, auch die Träume nachts sind sehr interessant. Also viel Wasser trinken und ab und zu Steinsalz lecken und mich trotz allem freuen, weil sich so viel tut. Ein Drache, Unsinn? Mit wem spielt dann meine Katze immer, gleich nachdem ich ihn von seinen Pflichten befreit habe? Und immer nur dann? Lernt das Staunen neu und versucht nicht immer alles wissenschaftlich begreifen zu wollen. Wie funktioniert Magie? Ist mir völlig wurscht, Hauptsache es funktioniert!

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18.12.2007

Heute fragte mich jemand, warum ich hier im Tagebuch eigentlich nur über meine Ausflüge berichte und nichts über meine magischen Arbeiten, usw. Ganz einfach: ich finde, dass hat in einem online-Tagebuch nichts zu suchen. Das ist etwas ganz persönliches. Wenn jemand Fragen in der Richtung hat, werde ich sie selbstverständlich gerne beantworten, denn um „geheimes Wissen“ handelt es sich zum großen Teil wirklich nicht. Schreibt Eure Frage bitte in unser Gästebuch auf der Startseite. Raven leitet sie dann an mich weiter, ohne dass sie im Gästebuch erscheint.

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02.12.2007

In Bad Hindelang ist wieder Erlebnis-Weihnachtsmarkt. Da fuhren mein Mann und ich heute hin. Ist wirklich jedes Jahr ein schönes Erlebnis, wenn nicht ganze Menschenmassen gleich mit Bussen angekarrt würden. Der ganze Ort ist jetzt über eine Woche für Autos abgeriegelt, das ist für die Anwohner die mit dem Auto zur Arbeit müssen besonders erfreulich…. Zum Glück hatten wir jemanden im Randbezirk, bei dem wir parken konnten.

Nach dem zweiten Glühwein war es auch gar nicht mehr so schlimm mit den vielen Leuten und ich genoss die vielen Lichterdekorationen. Bekannte vom ehemaligen Hexenstammtisch hatten auch einen Stand, die besuchte ich natürlich. Meine Freundin und ich holten nach der Weihnachtsmarktrunde unsere Männer bei ihr daheim ab (die hatten sich schnell von uns abgeseilt) und wir marschierten gemeinsam zu Freunden, um bei denen vom Balkon aus mit neuem Glühwein den Umzug zu genießen. Der Kinderumzug ist wirklich nett und Sohn und Neffen meiner Freundin liefen da auch mit. Maria und Josef werden immer von einem Paar dargestellt, das grade frisch ein Baby bekommen hat, das dann hier auch mitgetragen wird. Es laufen Schafe mit, Lämmer werden von kleinen „Hirten“ getragen, der Nikolaus fährt im Pferdeschlitten mit, es gibt Waldgeister, Elfen, Schneekönigin, Väterchen Frost und Engelchen, Nussknacker und Co, eigentlich wie ein Faschingsumzug, nur besinnlicher und ohne Pappmaché.
 

Jetzt glüht die ganze Apaika vom Glühwein.....

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28.11.2007

Neulich fragte mich ein Freund, ob ich Lust hätte ihn ins Musical „Wicked – die Hexen von Oz“ nach Stuttgart zu begleiten. Als er Hexe las, hätte er gleich an mich gedacht. Und wie ich Lust hatte! So ging es gestern Nachmittag bei schönstem Sonnenschein los (ich hatte mir trockene, schneefreie Straßen gewünscht) und im Unterland hinein in den Nebel. Was bin ich froh, dass wir „über den Wolken“ wohnen….

Im SI-Zentrum wo das Musical stattfindet angekommen, suchten wir gleich unser beider Lieblings-Futterkrippe auf. Wir waren beide schon öfter hier und wussten deshalb gleich, wo wir hin wollten. In diesem Gebäude gibt es ein Lokal nach dem anderen, Souvenirshops ohne Ende, sogar ein großes Kino, ein Schwimmbad und ein Spielcasino sind hier untergebracht und ein Hotel angeschlossen. Dazu die zwei Musicalbereiche – es ist riesig. Ich mit meinem schwarzen Hexenkleid aus Samt, schulterfrei und giftgrün lackierte Fingernägel, mein Begleiter in schwarz und in Wildleder gekleidet, zogen wir doch einige Blicke auf uns – ich hatte jedenfalls Spaß dabei, hihi.

Das Musical selber war sehenswert. Sehr lustig und unterhaltsam, machte richtig Laune, nur das Ende zog sich etwas. Ein Satz blieb mir im Gedächtnis haften: „ich werde ab sofort nicht mehr nach den Regeln leben, die ein anderer für mich gemacht hat“. Und wir hatten eine wunderbare Sicht auf die Bühne, nachdem genau vor uns 2 Plätze in dem sonst ausverkauften Haus frei blieben und keiner auf die Idee kam nachzurücken – war doch logisch, oder?

Die Heimfahrt war auch herrlich, ständig mit dem noch fast vollen Mond im Blick (wenn wir mal aus dem Nebel herauskamen) und bei uns daheim war es wieder sternenklar, aber klirrend kalt.

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16.10.2007

Die abenteuerliche Zeit beginnt wieder: komme ich ins Auto oder ist es zugefroren? Ist die Straße so gut geräumt, dass ich ohne Probleme zur Arbeit komme? Springt der Wagen an? Heute morgen jedenfalls war meine Autotür bei Minus 11 Grad mal wieder zugefroren und ich musste auf der Beifahrerseite rein klettern. Das ist besonders lustig, wenn man irgendwann am Ziel ankommt und in eine Tiefgarage einfahren will. Den Frühsport hatte ich also schon wieder hinter mir.

Aber die Welt sieht wie verzaubert aus. Alles tief weiß verschneit, durch die Kälte ist der Himmel so klar, so dass der Mond meinen Weg begleitet. Im Mondlicht fühle ich mich immer so geborgen und glücklich.

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10.11.2007
Es schneit zum ersten mal ordentlich. Jetzt geht es also wieder los mit der Schneeschaufelei. War das ein schweres Zeug, ich kam gleich
ordentlich ins Schwitzen -- kann auch an meiner mangelnden Kondition liegen.... Meine Katze schläft nur noch und mag überhaupt nicht mehr
rausgehen. Sie schaut mich grade ganz verdrießlich an, als wenn der Schnee meine Schuld wäre.... Dafür freute ich mich anschließend auf ein schönes heißes Bad. Ich liebe in den dunklen Monaten Badesalze, die das Wasser intensiv bunt färben, am liebsten auf Meersalzbasis. Diesmal hatte ich eine neue Marke zum Ausprobieren. Herrlich! Das Wasser duftete nach Rosen und war tief himbeerrot. Beim Ablassen des Wassers war leider auch meine weiße Wanne stellenweise rosa und ich selber hatte auch rosa Streifen. Na prima! Aber mit ordentlichem Schrubben ging es wenigstens wieder ab.


                                                                                                   (©A)

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20.10.2007
Gestern Abend war ich mal wieder auf einem sehr interessanten Vortrag, diesmal von Anita Petek-Dimmer, die Impfgegnerin schlechthin. Sie hält auch Vorträge auf Ärztekongressen und kam bei keiner Frage von anwesenden Medizinern in Verlegenheit. Ich zitiere hier einfach mal aus
ihrem Vortrag, denn ich finde es ungeheuerlich, wie mit der Angst der Menschen Geschäfte gemacht werden. Um Gesundheit kann es ja wohl nicht gehen. Anhand von belegbaren Studien zeigte sie die offensichtliche Wirkungslosigkeit von Impfungen auf. Nicht nur das, sie erzählte dem
entsetzten Zuhörer auch, wie Impfserum hergestellt wird (auf menschlichen und tierischen Krebszellen, menschlichen Föten -- aus
Abtreibungen -- und gentechnisch hergestellte Seren. Sie teilte auch mit, was für Inhaltsstoffe darin vorhanden sind, und zwar in jedem Impfstoff: Formaldehyd, Quecksilber und Aluminiumverbindungen und noch mehr leckeres. Beim Einatmen sind diese Stoffe wohl giftig und wir verbannen sie so allmählich aus unseren Wohnräumen, aber einem 2 Monate alten Kind spritzen wir das in den gutdurchbluteten Muskel und das soll es dann gesund machen? In der Schweiz (da lebt sie) hätte es einmal eine Mumpsepidemie gegeben. Von allen Erkrankten waren 75% zweimal dagegen geimpft. Wenn man also Mumps möchte, lässt man sich am besten impfen. Bei einer Masernepidemie hieß es in den Medien, dass jeder zehnte Erkrankte in die Klinik eingeliefert werden musste. Das wäre eine schlichte Zeitungsente gewesen, wie die Kantonsärztin bestätigte, es waren nur 3 mit Verdacht auf Lungen- oder Hirnentzündung und der Verdacht bestätigte sich nicht. Für die Gebärmutterhalsimpfung führten die USA eine 4-jährige Studie in Costa Rica durch an 16 bis 20 Jahre alten Frauen. Jede 10. Schwangere darunter hatte eine Fehlgeburt, die Hälfte der Studienteilnehmerinnen sprang wegen der hohen Nebenwirkungen ab. Und jetzt sollen 11-jährige Mädchen (in den USA auch Buben !!!!!) gegen Gebärmutterhalskrebs geimpft werden? Ist das dann gleich eine neue Studie? Inzwischen sind bereits 3 Mädchen daran gestorben. Eine Wirksamkeit lässt sich nach 4 Jahren sowieso nicht feststellen, aber einige Mediziner vermuten bereits, dass geimpfte Mädchen unfruchtbar werden können. Und gentechnisch hergestellte Seren können durch die Gene auf alle weiteren Generationen der Geimpften weitergegeben werden. Was das für Folgen haben kann? Denkt da mal weiter. Frau Petek-Dimmer geht
sogar so weit, den plötzlichen Kindstod mit der 6-fach Impfung in Deutschland in Verbindung zu bringen. 1 Spritze gegen 6 Krankheiten,
darunter Hepatitis B. In der Schweiz impft man "nur" 5-fach, ohne Hepatitis B mit der Begründung, dass man sich nur im Drogen- oder
Rotlichtmilieu damit infizieren kann und das sei bei den meisten Babys wohl ausgeschlossen. Auch sieht sie einen Zusammenhang zwischen
Grippeimpfungen und anschließendem Multiple-Sklerose-Schub oder auftretendem Guillain-Barré-Syndrom. Die Inhaltsstoffe müssen nicht mehr deklariert werden (angebliches Betriebsgeheimnis) und unsere Zulassungsbehörden können gar nicht mehr nachvollziehen, was dem Volk da verabreicht wird. Bitte informiert euch gut, und nicht nur bei Schulmedizinern, ob ihr Euch, Eure Kinder und auch die Haustiere weiter impfen lassen wollt. Von Frau Petek-Dimmer gibt es 3 Bücher zu diesen Themen, aber es gibt auch noch andere kompetente Autoren dazu.

Bemerkung am Rande: es schneit!
 

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29.09.2007
Die ganze Woche hatte es geregnet, ich wurde schon etwas unruhig, aber heute morgen strahlender Sonnenschein. Hurra, die Wettergeister sind mir wieder wohlgesonnen und ich durfte heute einen Hubschrauberflug machen. Den hatten meine Eltern gewonnen und haben ihn an mich abgetreten. Herzlichen Dank, es war einfach nur genial! Es war ein ziemlich kleiner Heli und man spürte jede Windbewegung, aber ich bekam das Grinsen gar nicht mehr aus dem Gesicht. Vielleicht stellt Raven ein Foto dazu ein, ich schicke ihr jedenfalls eine Menge....

Alle Aufnahmen Copyright © by Apaika

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15.09.2007
Es ist wieder soweit, der Berg ruft! So marschierten wir heute zu fünft los auf den Hirschberg. Meine Beine jammerten, mein Gesicht glühte, aber sonst war es wunderschön. Der Weg war stellenweise furchtbar steil, matschig, rutschig und manchmal nur eine Hand breit, dafür ging es an einer Seite senkrecht bergab. Man musste schon etwas aufpassen. Nach gefühlten 3.000 Höhenmetern (das Gipfelkreuz sprach von 1.456 Metern -- das war doch sicher gelogen......) konnten wir uns endlich hinwerfen, die verschwitzten Klamotten ausziehen (es war empfindlich kalt mit dem Wind da oben) und unsere Brote essen und dabei die Aussicht genießen. Ulkigerweise ist das Gipfelkreuz nicht auf dem höchsten Punkt des Berges, sondern da, wo man es vom Tal aus am besten sehen kann. Es war herrlich, den Raben zuzusehen, wie sie paarweise völlig synchron flogen, sich vom Aufwind tragen ließen und offensichtlich viel Spaß dabei hatten. Was die für Manöver flogen: Flügel anlegen und Sturzflug, sich
abfangen und sich in der Luft drehten, immer wieder Bauch oben, Bauch unten schraubten sie sich. Leider bekam ich sie kaum aufs Foto, bis sich
die Kamera scharf stellte, waren sie schon wieder ganz woanders. Dann der Abstieg auf der anderen Bergseite wieder runter. Noch steiler, noch enger, noch schmieriger. Hier hatten wir dann auch 2 Stürze zu verzeichnen (logischerweise die beiden Männer, die wir dabei hatten,
hähähä). Und dann kehrten wir noch alle bei meiner Freundin zu Kaffee und Kuchen ein.

Dieses Bild habe ich extra so groβ gelassen damit ihr das Kreuz in der Ferne sehen könnt.

Gruβ Raven

                                                                                                                                                                                                 (©A)

  

                                                                                                                            (©A)

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26.08.2007
Ich suche grade dauernd die Stille und Einsamkeit in der Natur. Deshalb bin ich heute Nachmittag wieder losgestiefelt, zu einem meiner
Kraftplätze gleich bei einer total zerfallenen Burgruine, die man nur noch erahnen kann. Kein Mensch sonst unterwegs, herrliches Durchatmen.
Dann ein Schreck: der Zugang zu meinem Kraftplatz versperrt, gleich mit Bändern und Schildern "Weg gesperrt - Lebensgefahr -- Steinschlag -- Durchgang verboten". Aber ich wollte ja gar nicht ganz hoch, sondern nur zu meiner Eiche. Aber keine Chance, ich hätte die Bänder durch- schneiden müssen. Also bin ich kurzerhand etwas missmutig zu einem anderen Kraftplatz weiter gezogen. Da sollte ich aber wohl unbedingt hin. Ich wurde gleich von zwei Schmetterlingen begrüßt (neuerdings sind dauernd Schmetterlinge um mich herum) und ging zu meinem Freund Buche. Ich stellte mich mit dem Rücken an den Baum und erzählte ihm von meinen Problemen. Sofort fühlte ich mich gewiegt und bekam die Antwort, dass sie sehr bald gelöst sein würden (haltet mich nicht für verrückt -- mit etwas Übung und Vertrauen klappt das wirklich). Als Dankeschön gab ich ihm noch eine Weile Reiki, als es neben mir im Unterholz raschelte. Ich sah was rotbraunes und dachte an einen Fuchs, bis es direkt vor mir raus kam: ein Reh -- direkt vor mir, ich hätte es fast berühren können. Es lief dann ganz gemächlich weiter und verschwand wieder im Dickicht. Beim Verlassen des Ortes fand ich noch einen wunderschönen Ast am Boden, der sich als Wanderstab eignete. Da hatte ich das letzte mal im Wald darum gebeten. Ein kleiner magischer Spaziergang, der glücklich macht.....Daheim wartete mein Mann mit einer Kanne Tee auf mich. Perfekter Sonntag.
 

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22.08.2007
Ich nehme mir grade für zwei Tage eine Auszeit. Bin etwas genervt und gereizt und will wieder ganz zu mir kommen. Heute habe ich bei
strahlendem Wetter im Garten gewerkelt, das war sowieso dringend nötig. Erdige, lehmige Hände, und schon spüre ich wie das Reizbare allmählich in den Boden abfließt. Dann habe ich es mir mit Katze und Buch (das letzte Ritual -- ein isländischer Thriller mit okkultem Hintergrund) im Halbschatten gemütlich gemacht und mir dazu noch einen Hexenbrand (einen Kräuterlikör) gegönnt. Nur für die Nerven natürlich....Und morgen wird meditiert und ein Spaziergang gemacht -- der Wald ruft mich ganz laut!

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13.08.2007
Wow, so allmählich brauche ich mal wieder Zeit nur für mich... Am Samstag waren wir auf einem runden Geburtstag, der beim Griechen mit viel Ouzo und ein wenig Sirtaki (der Tanz sieht doch so leicht aus, ich war völlig von den Socken wie kompliziert der wirklich ist) bis in den Sonntag
gefeiert wurde. Wie tot geschlafen. Dann wachte ich schon mit sehr schwerem Kopf auf. Dummerweise schien die Sonne extrem grell.... Dann ging es schon zur nächsten Fete. Eine Freundin feierte ihre neue Wohnzimmereinrichtung. Diesmal war ich Chauffeur und rührte deshalb den
Wein nicht an. Aber spät wurde es trotzdem. Heute morgen dann wieder früh raus und zur Arbeit gefahren. Und jetzt grade komme ich aus dem Kino: Heartbreak Hotel ist der Originaltitel und er passt viel besser als der deutsche Titel "Schwedisch für Fortgeschrittene". Der Film geht um 2 Frauen über 40, die endlich anfangen Spaß zu haben und damit ihr Umfeld schockieren. Sehr lustig und dann wieder etwas nachdenklich, hat sich auf jeden Fall gelohnt ihn anzusehen. Ein Vorfilm wurde gezeigt, den ich mir demnächst auch geben werde: die Herbstzeitlosen. Eine alte Dame über 80 eröffnet mit zwei Freundinnen ein Dessousgeschäft in einem schweizer Dorf. Die Vorschau war echt putzig. So, jetzt aber husch ins Bett.....

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30.07.2007
Gestern fuhren meine Freundin und ich zum total ausverkauften Pink-Konzert (Sommer-Open-Air) nach Teisnach in den Bayerischen Wald.
Der Ort hat 3.000 Einwohner und es wurden 10.000 Konzert-Besucher erwartet. Dieses einzige Konzert verbrauchte genauso viel Strom wie
Teisnach sonst in einem Jahr verbraucht! Um halb 4 kamen wir an und schauten gleich mal, einen Platz möglichst vorn zu bekommen. Wenn ich
schon so viel Geld hinblättere, dann will ich auch was sehen. Und geschafft, wir waren vielleicht 15 Meter von der Bühne weg. Dafür standen wir dann dort auch ganze 8 Stunden und "genossen" vier Vorgruppen und die Animationen eines Radiomoderators (Baum Paul von Antenne Bayern) und dann natürlich Pink. Teilweise standen wir wirklich im strömenden Regen, aber das hatte auch was lustiges. Die ganze Zeit Kapuze auf, Kapuze ab, und das immer gleichzeitig mit 10.000 anderen. Pink war dann auch wirklich super. Ich hoffe, dass Mr. Bush ihren Song "dear Mr President" auch wirklich mal zu hören bekommt. Nachdem wir ziemlich weit vorn standen, brauchten wir dann auch ziemlich lange, bis wir vom Gelände wieder runter kamen. Solche Menschenmassen sieht man zum Glück nicht jeden Tag und steckt vor allem nicht täglich mittendrin... -
und der ganze Müll, der da achtlos auf dem Boden entsorgt wurde... Wir machten es uns dann im Auto gemütlich. Meine Freundin hat einen
ausgebauten VW-Bus, in dem man wunderbar schlafen kann, und sahen dem Verkehrs-Chaos der abfahrenden Autos bei Chips und einer Flasche Wein zu. Nur zum Schlafen kamen wir dann doch nicht viel, weil ein Hahn ganz in der Nähe ab 2 Uhr alle 5 Minuten krähte und uns beiden der Rücken vom langen Stehen weh tat, so dass man gar nicht wusste, wie man sich am besten hinlegen sollte. Völlig gerädert in der Früh heute noch gemütlich gefrühstückt und dann wieder heimgefahren. Mittags waren wir zurück und nur schnell geduscht, Mittag gegessen und den Tagebucheintrag geschrieben. Jetzt hau ich mich auf's Ohr! Und morgen ist mein Urlaub vorbei....

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26.07.07

Nur noch vier Tage, dann sollte die Moonbeamseite für August fertig sein. Und was mache ich stattdessen? Harry Potter lesen...... Aber den
bekomme ich heute noch fertig, dann mache ich mich an die Arbeit !!!

                                                                                                   (©A)

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20.07.2007
Es ist wieder die Zeit der herrlichen Mittelaltermärkte. Abtauchen in eine andere Welt, eine andere Zeit, ganz aufgehen darin, indem man sich
in mittelalterliche Gewänder kleidet, die Atmosphäre ganz in sich aufsaugt. So fuhr ich gestern mit einer Freundin zur Gauklernacht nach Kaltenberg. Die ersten drei Stunden war es auch wirklich herrlich: den wunderschönen Markt abklappern, ich habe mich wieder mit Räucherwerk und ätherischen Ölen eingedeckt und noch einen kleinen Anhänger gefunden (die Replik eines alten Schmuckstücks aus Gotland --Wikinger- mit einem kleinen Bergkristall) und einen Cernunnos-Anhänger aus Zinn. Wir haben fein gespeist (Feuerkartoffel mit Schnittlauchrahm, Wurzelgemüse mit Hildegard-von-Bingen-Brot, Pilzpfanne mit Sauerrahm -- alles, was das Vegetarierherz begehrt), alles an offenen Feuern zubereitet. Es gibt fast kein Geschirr bei diesen Veranstaltungen, weil alles in Waffelschalen oder extra hartgebackenen Broten serviert wird. Wenn man gute Zähne hat, kann man die auch mitessen. Wir jubelten den mitwirkenden Gauklern beim großen Umzug durch das Gelände zu, trafen liebe Bekannte und erfreuten uns an Corvus Corax, den "Königen der Spielleute". Hatte ich nicht neulich erst getönt, dass mir die Wettergeister wohlgesonnen seien und ich immer das Wetter hätte, das ich grade bräuchte? Nun, da gaben sie mir diesmal eine Lektion in Sachen Demut und Klappe halten. Es begann zu gewittern und zu regnen, was nur runterkam. Trotz des Regens sahen wir auf der Waldbühne noch einer Feuershow zu, wie das Feuer der Fackeln am brennen gehalten wurde, damit die Feuerspucker auch richtig spucken konnten, das wird ihr Geheimnis bleiben. Der Kleidersaum schon nass und schwer, die Finger wurden schon runzlig wie nach zu langem baden, entschlossen wir uns bereits vor Mitternacht zur Heimfahrt. Im Auto hatten wir auch trockene Kleidung zum Umziehen (man lernt im Lauf der Jahre). Die Fahrt wurde auch noch richtig zum Abenteuer. Es schüttete so, dass ich die Straße streckenweise nicht mehr sehen konnte. Zum Glück hatte ich GPS dabei, sonst hätte ich manchmal nicht mehr gewusst, ob ich noch auf der richtigen Strecke bin.
So, und jetzt wartet schon der neue Band von Harry Potter auf mich.....

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08.07.2007
Zur Zeit passiert wieder einiges übernatürliches bei mir. Ich träumte z.B. von einem Raben, der über unser Haus fliegt und eine Feder für mich fallen lässt. Am nächsten Tag finde ich eine Krähenfeder vor der Haustüre.
Auf meiner Terrasse liegen drei Bergkristallspitzen, deren Spitzen ich auf ein Blumenbeet zeigen lasse. Jeden Morgen ist die mittlere Spitze umgedreht und zeigt auf das Haus. Seit ich sie so lasse ist sie nicht mehr bewegt worden.
Gestern habe ich in einem Buch von Marlis Bader gelesen, dass der üppige Wildwuchs von Akeleien und Hundsrosen Elfenplätze anzeigen, also Orte, an denen sich viele Naturwesen aufhalten. Jetzt ratet mal, was in meinem Garten neben Moos am üppigsten wächst? Genau, Akeleien und Hagebutten. Vielleicht ist das die Erklärung für den "ver-rückten" Bergkristall.
Ich denke an eine Bekannte und bekomme sie gar nicht mehr aus dem Kopf, mit einem ganz üblen Gefühl im Bauch. Ich weiß plötzlich, ihr geht es nicht gut, weiß aber nicht was los ist. Rufe sie also an und höre, dass ihr Onkel gestorben ist und sie deshalb sehr trauert.
Nächtliche seltsame Geräusche haben sich aber als sehr natürlich erwiesen. Drei Igel kommen jede Nacht abwechselnd, um sich über das Katzenfutter herzumachen, das unsere Katze vom Abendessen übrig gelassen hat -- deshalb lasse ich das auch draußen stehen. Das ist wirklich lustig. Einer macht besonders viel Krach und klappert und scheppert mit den Tellern, der andere brummt bei jeder Bewegung ganz laut wie ein Motor, und einer überfrisst sich regelmäßig und liegt nach dem Fressen erst mal leicht seitlich da, bis er sich wieder bewegen kann.
Bei unserer Renovierung mache ich grade geomantische Untersuchungen. Das bietet sich grade an, wenn ein Raum schon mal ganz leer ist. Unser Haus ist aber relativ sauber von Erdstrahlungen und ähnlichem, nur an zwei kleinen Punkten muss ich noch etwas unternehmen.

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06.07.2007

Wir renovieren grade wieder an unserem kleinen Haus weiter und mir tut von der ungewohnten körperlichen Arbeit alles weh. Aber man muss ja auch mal wieder eine Pause einlegen. Vormittags bin ich noch schnell zu meiner Freundin gefahren, der besten Heilpraktikerin in unserer Gegend, und habe meine verspannten Muskeln und den Rücken wieder in Originalzustand versetzen lassen, dann ging es mit meinem Mann nach München zum Tollwood-Festival. Dort traf ich mich mit einer Freundin, um mit ihr zum Konzert von InExtremo zu gehen, mein Mann streikt da -- er muss die Musik ja auch fast täglich daheim hören, bin schon seit 7 Jahren totaler Fan.... Meine Freundin kannte sie nur von meinen Schwärmereien und wusste überhaupt nicht, was da eigentlich auf sie zu kommt. Das merkte sie wohl aber schon bald auf dem Markt, auf dem sich immer mehr schwarz gekleidete und phantasievoll zurechtgemachte Gestalten tummelten. Ich kleide mich nur schlicht in schwarz, mit dezenten Schnallen und Nieten, denn mein Mann bekommt auf seine alten Tage allmählich spießige Anwandlungen ?
Und dann ging es endlich los: ich schnappte ihre Hand und zog sie mit durch die Menge. Bis sie wusste, wie ihr geschah, standen wir schon in den vorderen Reihen, eingekeilt zwischen halbnackten, schwitzenden Kerlen. Und dann die geile Musik, die Jungs waren extrem gut drauf, immer wieder gingen Feuersäulen und Flammenwerfer hoch, die Hitze auf der Haut, immer wieder wurde zur Abkühlung kübelweise Wasser übers Publikum geschüttet und wir tobten uns richtig aus. Glücklich, die Batterien wieder voll aufgeladen, die Ohren noch etwas betäubt und mit schmerzendem Nacken (ja, auch die Alten können noch richtig abfeiern...) ging ich nach dem Konzert meinen Mann "im Grünen" suchen, wo er es sich inzwischen gemütlich gemacht hatte. So, und morgen können wir wieder weiter renovieren, ich bin wieder fit!

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10.06.07


Meine Katze zwingt mich grade in eine grausame Wirklichkeit zurück. Grade wollte ich den Sonnenaufgang mit einer Salbei-Räucherung im Garten begrüßen, da schleppte meine Katze eine Maus an und begann sie um mich herum zu jagen und mit dem armen Wesen grausamst zu spielen. Bis ich es nicht mehr mit ansehen konnte und die Maus erlöste. Erst gestern Abend musste ich auch schon eine Maus mit einem Holzscheit von ihrem Elend erlösen -- und das passiert mir, Vegetarierin, Pazifistin, empfindsamem Seelchen..... Ich heule schon los, wenn ich einen Viehtransporter sehe. Das war es dann jedenfalls mit heiliger Stimmung. Erkenntnis des Tages: Natur ist nicht nur romantisch, gut oder böse, Tod und Geburt liegen dicht beieinander und manchmal ist es eine Gnade, Tod geben zu dürfen. Hoffentlich ist man auch zu mir mal gnädig, wenn ich da liege, mich nicht mehr bewegen kann und nur noch Schmerzen habe und eine Heilung nicht mehr möglich ist.....

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09.06.2007
Ich war nach langer Zeit mal wieder auf einem Flohmarkt. Das sollte ich eigentlich öfter mal wieder tun. Da ist ein ganz eigenes Völkchen zugegen. Alles ganz aufgeschlossen und zur Kommunikation aufgelegt. Man kann handeln wie auf einem orientalischen Basar, und was es da alles zu sehen gibt! Grade für Kinder, Brettspiele, Kleidung fast wie neu, weil sie so schnell rauswachsen, und alles spottbillig. Mein Mann krauste schon sorgenvoll die Stirn und meinte: bring bloß nichts mit, wir haben doch keinen Platz! Aber vier Bücher sind doch wieder mit nach Hause gekommen. Wer könnte z.B. schon widerstehen bei einem Kochbuch von Barbara Rütting, Zustand wie neu, für 1 Euro? Das musste doch einfach mit.
Aber es war einfach zu heiß, schon um 9 Uhr in der Früh lief mir das Wasser den Rücken runter, gegen Mittag kam dann endlich ein leichter Wind auf. Über 30 Grad an der prallen Sonne, das ist nicht meine Welt. Ich freu mich wieder auf einen milden Abend.

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26.05.2007

Findet ihr das auch so seltsam? Dieses Jahr fliegen genauso wie jedes Jahr die Zugvögel über uns weg, aber man hört nichts mehr wegen der Vogelgrippe. Aber die Medien brauchen ja auch keine Panik mehr zu schüren, denn die Pharmaindustrie ist zufrieden -- der Ladenhüter Tamiflu ist jetzt ausverkauft. Was muss also als nächstes raus? Genau, Grippeimpfstoff, der nur für ein Jahr gilt, weil sich dann das Virus wieder verändert hat. Also Leute, lasst euch gegen die Grippe impfen, das Zeug muss doch weg. Nachdem der alte Impfstoff verkauft ist und der neue noch nicht ausreichend produziert, ja was verkaufen wir denn jetzt? Aaaaah, genau, dieses Jahr gibt es viele Zecken, da könnte man doch wieder etwas Angst schüren. Wie notwendig ist aber eine Zeckenimpfung? In Deutschland haben wir so um die 83 Millionen Einwohner. Davon erkranken jährlich etwa 500 an FSME. Von diesen 500 Menschen wird es für ca. 50 kritisch. 50 von 83000000, da könnt ihr euch die Wahrscheinlichkeit aber selber ausrechnen. Da wäre es sicherer, nicht mehr ins Auto einzusteigen, keinen Zucker mehr zu essen oder das rauchen aufzuhören, als sich einen Impfstoff verpassen zu lassen, an dem man auch sterben kann. Gegen die viel wahrscheinlichere von Zecken übertragbare Borelliose schützt diese Impfung sowieso nicht. Manche Impfungen mögen vielleicht Sinn machen, aber Leute, bleibt kritisch, informiert euch nicht nur einseitig und überlegt es euch gut.
Der Arzt meint es sicher gut mit euch, aber wie Berthold Brecht schon sagte, "das Gegenteil von gut ist nicht böse, sondern gut gemeint"...... Und die Industrie will vor allem verkaufen.

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25.05.2007

In letzter Zeit habe ich mich auch mal den ganz unspirituellen Vergnügungen hingegeben, der Mai hat es einfach in sich
Unter anderem war ich mit meinem Mann auf einer Veranstaltung mit Gerhard Polt und der Biermösl Blosn. Wer die Biermösl Blosn nicht kennt und einigermaßen mit der bayerischen Mundart zurechtkommt und herzhaft lachen möchte, der sollte sie sich unbedingt mal anhören, es lohnt sich!!! Und zusammen mit Polt, unschlagbar.
Dann wollte ich mein Glück mal im Casino versuchen und ging da mit 2 Kollegen und einer Freundin hin. Vorher hatte ich eine Tarotkarte gezogen, die mir voraussagte: Geschenk, reine Spekulation, Fehlspekulation. Passt ja prima, wenn man ins Casino geht, aber genau so und in dieser Reihenfolge kam es. Von meiner Freundin bekam ich ein Geschenk, sie hatte mir eine kleine Alabaster-Statue der Aphrodite aus ihrem Urlaub in Griechenland mitgebracht und das Casino spendierte gratis ein "all you can eat -- Buffet", dann gewann ich ständig, und als meine Fehlspekulationen begannen, hörte ich auf und ging noch mit einem kleinen Gewinn nach Hause.
Im Kino sah ich mir Spiderman 3 an, war ja ganz nett, aber dieser typische amerikanische Schluss nervte mich. Der Bösewicht bereute alle seine Taten und der Held verzeiht ihm großmütig, während sein Freund im Sterben liegt und ewig nicht abtreten will, und Volk und Militär jubeln ihm zu.....

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12.05.2007
Nachdem die kleine Bergtour neulich so viel Spaß gemacht hat, sind wir heute trotz Regen und Hagel losgezogen, um den Hölleweg (der heißt wirklich so) zu gehen. Am Ausgangspunkt angelangt riss der Himmel auf und wir wanderten bei herrlichstem Sonnenschein zwischen Bergflanken an einem Wildbach entlang. Wir trafen auch ziemlich schnell auf eine kleine botanische Sensation -- der Frauenschuh, unsere heimische Orchidee, blühte (immer nur 2 Wochen lang) üppigst an einem Steilhang zwischen lila Teufelskralle. Dann kamen wir an eine Felswand, die dem Weg seinen Namen gab. Dort ist ein "Teufelskopf" in den Stein gemeißelt und angemalt. Für mich war das eindeutig das Antlitz von Pan, dem Waldgott, dem Hüter der Wälder und des Wildes. Hier mussten wir auch über einen kleinen Wildbach rüber, so von Stein zu Stein hüpfen, um trocken drüben anzukommen. Da werde ich immer total ängstlich, keine Ahnung warum. Wäre ja nicht so schlimm, bei einem Fehltritt nass zu werden, vielleicht unangenehm, aber nicht schlimm in der warmen Jahreszeit. Die Wanderung war mir heute viel zu schnell vorbei. Mein inneres Kind jubelte und sang auf der ganzen Strecke, massenhaft Schmetterlinge umflatterten uns, kein Mensch weit und breit, ein Stück Paradies namens Hölleweg...... Demnach wäre Luzifer wohl doch eher ein Lichtbringer

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03.05.2007

Diesen Abend habe ich mir einen Doppelvortrag von Dr. Rüdiger Dahlke angehört. Und irgendwie habe ich bei jedem Vortrag, egal von wem und egal in welchem Saal, immer denselben Platz: zweite Reihe, mittig links. Thema war "Krankheiten als Symbole der Seele" und "Depression" (sein neues Buch). Ich kann nur jedem empfehlen, sich mal einen Vortrag von ihm anzuhören. Ohne Zettel, ohne auch nur mal einen Schluck zu trinken, referierte Herr Dahlke ganze vier Stunden (ja, wurde ganz schön spät!) und wir Zuhörer merkten gar nicht, wie die Zeit verging. Nur der Hintern tat vom sitzen weh....
Nachdem ich schon ein paar seiner CDs habe (meine liebsten sind "Naturrituale" und "Elemente-Rituale"), habe ich mir noch die CD "Heilungsrituale" im Anschluss mitgenommen. Die werde ich mir morgen gleich reinziehen!

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29.04.2007
Gestern am "schwäbischen Meer" wurde von einer geplanten Bergtour gesprochen, aber ich hatte große Bedenken mitzugehen, weil ich schon länger nicht mehr ausgiebiger gelaufen bin -- und dann gleich eine Bergtour? Aber es musste einfach sein, es zog mich magisch hin. So besuchten wir die "wilden Fräulein" (Allgäuer Sagengestalten) am Wildfräuleinstein. Der Anstieg ist überhaupt nicht schlimm, aber meine Sofa-lieg-und-lese-Beine jammerten ganz schön. Trotzdem war es herrlich und ich war richtig froh, dass ich mitgegangen bin. Ganz oben liegt noch Schnee, da kühlte der Wind das glühende Gesicht, ansonsten war es wie im Hochsommer. Sogar die Pfingstrosen waren schon verblüht. Jetzt bin ich total müde, aber glücklich. Und das schlechte Gewissen holt mich allmählich ein, ich hatte Raven für heute die Übersetzung für Inspiration für den Monat Mai versprochen. Mal sehen, was ich heute noch schaffe -- nicht schimpfen Raven!

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28.04.2007

Heute machte ich mit Freunden vom Tierschutz einen Ausflug an den Bodensee. Das war recht abenteuerlich, da unser Auto sehr zockelte und wohl was nicht ganz in Ordnung war, aber zum geblitzt werden reichte es doch. Es wurde ein perfekter Ausflug bei sommerlichem Wetter. Wir parkten in Meersburg und fuhren mit der Fähre nach Konstanz rüber und dann wurden die ganzen kleinen interessanten Läden gestürmt. In einem Laden fand ich eine wunderschöne geflügelte Isis-Statue, in einem anderen gab es herrliche Bergkristallspitzen. Mittags aßen wir ganz gut vegetarisch in einem kleinen Gartenlokal. Zum Glück ging ich erst nach dem Essen nach drinnen, denn hier huschte eine kleine Maus den Gang entlang und auch sonst war das innen iiiihhhhh.
Zufällig hörten wir, dass mitten am Nachmittag schon die letzte Fähre zurückfährt, was sehr schade war, denn Konstanz hat so eine schöne Atmosphäre. Aber immerhin schon wieder Glück gehabt, dass wir das mitbekommen hatten. Ok, dann bummelten wir eben in Meersburg noch etwas. Hier entdeckte ich eine schöne Eidechse aus Gusseisen für den Garten. Also lauter schöne Sachen, aber wieder nicht wirklich was nützliches wie Kleidung oder Schuhe.
Es war jedenfalls ein wunderschöner genussvoller Tag und heil heimgekommen sind wir auch wieder.

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10.04.2007
Ravens Katze ist wieder da!!! Für Näheres siehe Ravens Tagebuch im englischsprachigen Teil.
Ich versuche diese Woche, mich endgültig von der ewigen Erkältung zu erholen und habe Urlaub genommen. Ich gebe mir zweimal täglich Reiki, versuche mich bewusst noch gesünder als sonst zu ernähren und lasse es mir einfach gut gehen. Heute Nachmittag, das war Globalisierung in Reinform: ich saß unter europäischer Sonne mit einem Buch über asiatische Weisheitssymbole, südamerikanischen Mate-Tee trinkend und einer CD mit Didgeridoo-Musik der australischen Ureinwohner lauschend da, meine Katze schlafend in einem afrikanischen Körbchen neben mir. Ein paradiesisches Leben!

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09.04.2007
Christen feiern Ostern, ich wurde heute in den Meister- und Lehrergrad des Usui-Reiki eingeweiht. Jetzt bin ich schon sehr gespannt, wie sich der Energiefluss in Zukunft anfühlt und was sich alles verändern wird. Mein Mann hustet auch wieder, da habe ich doch gleich ein Versuchskaninchen.

Ravens Katze ist seit 4 Tagen verschwunden. Ich kann so mitfühlen, wie mies es ihr geht. So ein Fellgesicht schleicht sich in kürzester Zeit so fest in unsere Herzen und wird zu einem vollwertigen Familienmitglied. Raven, gib die Hoffnung noch nicht auf!!!!

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01.04.2007
Ich hatte grade wieder eine Erkenntnis über mich. Ich habe immer noch ein Problem mit dem Loslassen. Grade dachte ich, wie schade es doch ist, dass wir uns auf unserer Site immer so eine Arbeit machen und das ganze dann jeden Monat einfach wegschmeißen und nicht das alte einfach komplett ins Archiv schieben. Aber da ist Raven "gnadenlos" und ich darf mit ihrer Hilfe hier wieder was lernen und weiter an mir arbeiten.

Vorgestern ist mir auch wieder was ulkiges passiert. Ich hatte grade einer Kollegin, die völlig energielos war, nur 5 Minuten Reiki gegeben, damit sie wieder weiterarbeiten konnte. Da kam eine andere Kollegin, die auch mit Reiki lebt, zu mir um sich ins Wochenende zu verabschieden und sie reichte mir beide Hände. Wir sahen uns nur ganz erstaunt an, weil sich sofort zwischen unseren Händen ein richtiger Energiepuffer bildete. Es fühlte sich an, wie ein warmer, fester Gummiball. So greifbar wie feste Materie hatte ich sie noch nie gespürt. Und dann sah ich sie zum ersten mal mit offenen Augen, wie feine Rauchwirbel, die aus meinen Fingerspitzen kamen. Was wir mit dem Energieball gemacht haben? Seid versichert, wir haben ihn gut verwendet :-)
Und nach so einem tollen Erlebnis folgt natürlich gleich wieder ein Dämpfer: Freund Halsweh ist wieder zu Besuch.....

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14.03.2007

Nachdem ich heute einen freien Tag hatte, wollte ich unbedingt das gute Wetter für einen richtigen Urlaubstag nutzen. Eine Freundin, die heute auch frei hatte, rief mich in der Früh an und wir trafen uns mittags zum Essen beim Chinesen, um uns dabei noch ein paar Geburtstagsgags für einen Freund zusammenzuschreiben. Das war überraschend schnell erledigt und wir fuhren gleich weiter an den See. Es war kaum jemand auf dem Rundweg unterwegs, deshalb wanderten wir da stundenlang herum. Dann lockte uns ein Eiscafe und wir setzten uns in die Sonne und guckten Leute. Es war wie im Sommer, nur noch nicht so viele Menschen, herrlich!

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25.02.2007
Irgendwie werde ich grade dauernd auf die Macht der Gedanken hingewiesen und gleichzeitig bekomme ich das Gesetz des dreifachen Zurückerhaltens immer schneller zu spüren. Es sind zwar zwei verschiedene Bereiche, die aber grade auffallend bei mir zusammentreffen. Das ist wohl in diesem Jahr meine Lektion, die ich zu lernen habe. Ich verschenke ein Buch und bekomme von anderer Seite am gleichen Tag drei (!) Bücher geschenkt. Meine Katze macht einer Nachbarin, die ich nicht mag, genau unter ihr Küchenfenster, ich kringele mich vor lachen und gönne es ihr. Am nächsten Tag hat meine Katze Durchfall und saut mir den ganzen Wohnzimmerteppich ein. Ich denke, dass ich keine Lust habe, am nächsten Tag zur Arbeit zu fahren, prompt bekomme ich einen Grippe-Rückfall. Grade als mir der Zusammenhang bewusst wird, lese ich in einem Buch (Lumira -- lass dich nicht behexen), dass negative Gedanken die Aura beschädigen. Das war mir bisher schon bekannt, neu war mir aber auch desjenigen, den man nicht laut, sondern auch nur in Gedanken einen Idioten nennt oder anderweitig mit Zorn bedenkt. Wie kann man aber auf die Gedanken besser achten? Noch bewusster leben und das eigene Denkschema umprogrammieren? Wie kann man nur noch positiv denken und im Licht leben ohne gleichzeitig Schatten zu werfen oder das Negative auf anderes zu projezieren? Immer lächeln und dabei vielleicht einen dicken Hals bekommen oder die Gedanken so zu transformieren, dass sie zum Lächeln passen? Ich werde diese Gratwanderung wohl mal angehen. Wenn ihr also in nächster Zeit eine trefft, die ständig grenzdebil vor sich hin grinst, könnte das ich sein.......

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18.02.2007
Nachdem ich in letzter Zeit wirklich nur noch genervt und gestresst war, wollte mich mein Körper wohl mal wieder zwangsweise ruhig stellen -- grippaler Infekt mit Halsweh, Husten, Schwindel, bleischweren Gliedern. Praktischerweise liegt mein Mann auch flach, wir machen so was immer gemeinsam. Drei Tage krank sind aber jetzt einfach genug. Nachdem ich morgen wieder zur Arbeit gehen will, habe ich mich heute aufgerafft und bin zu einer Freundin gefahren, um mit ihr und ein paar anderen netten Leuten vom Balkon aus einem Faschingsumzug zuzusehen. Weil ich wirklich noch wacklig auf den Beinen war, durfte ich mich zum Opa an die Brüstung setzen, während die anderen richtig gefeiert haben. Die Situation hatte durchaus was komisches....
Jetzt bin ich glücklich wieder daheim und habe mich wieder auf das Sofa zurückgezogen. Den Tag morgen im Büro werde ich schon aushalten.

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13.02.2007
Die letzten Tage waren voller Arbeit, Hektik, Stress, dazu noch kranke Familienangehörige. Bin allmählich richtig ausgelaugt. Ich brauche dringend etwas, auf das ich mich freuen kann, ein Highlight. Aber irgendwie nichts in Sicht, außer dass unserer Katze ein Zahn gezogen werden muss -- toll. Deshalb habe ich Göttin Tara, die neben meinem Bett über mich wacht, um Rat gebeten, was ich denn anstellen könnte. Und schon kamen hintereinander zwei Anrufe. Eine Freundin will mich begleiten, wenn ich zur Gauklernacht nach Kaltenberg fahre. Hurra, zu zweit macht das doch viel mehr Spaß als allein. Und wer weiß, ob ich allein überhaupt gefahren wäre. Also gleich Tickets klar gemacht. Übernachtung? Keine Ahnung, notfalls wird im Auto geschlafen. Oder wir fahren einfach nachts noch zurück, wenn wir noch gut beinander sind.
Der zweite Anruf war von einer anderen Freundin, die mal wieder aus dem Familienalltag fliehen will. Kurze Beratung, Finanzcheck und statt dann einen Kurzurlaub zu buchen, einfach mal wieder Tickets besorgt für ein InExtremo-Konzert. Allein bei dem Gedanken dran spüre ich schon, wie sich meine Batterien neu aufladen. Und mein Mann freut sich auf seine freien Tage daheim. Danke Tara!

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01.02.2007

Keine Ahnung, was ich heute ausgestrahlt habe. Sehe ich so verhungert aus? Im Büro stand auf meinem Platz schon ein Teller mit Kuchen von einem Azubi. Dann kam eine Kollegin vorbei und brachte mir eine Tüte mit einer neuen Sorte Chips, die ich unbedingt mal testen soll. Schon stand eine andere Kollegin da und fragte, ob ich von ihr ein Stück Kuchen haben möchte. Eine andere brachte mir ein Käse-Laugen-Hörnchen, sie hätte zuviel eingekauft. Und dann kam noch ein Kollege mit einem Krapfen (Berliner) daher. Da hatte ich auf einmal ein schönes Bild im Kopf -- Opfergaben in Lebensmittelform, der Göttin dargebracht

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18.01.2007

Angel hat mich geschimpft, weil ich ihr viel erzähle, aber so wenig ins Tagebuch schreibe. Deshalb hier noch nachträglich ein kleiner Bericht über den einen Tag, an dem wir bisher Winter hatten:

Am Vormittag hatte es geschneit, nachmittags getaut, nachts dann gefroren. Was den Effekt hatte, dass mein Auto so zugefroren war, dass ich in der Früh als ich zur Arbeit musste ewig nicht reinkam. Waaahhhhh. Mit Standheizung, Fön, Geduld und Gewalt brachte ich schließlich wenigstens die Beifahrertür auf. Als ich die dann endlich auf hatte, ließ sie sich von innen nicht mehr schliessen. Waaahhhhh. Kurzerhand mit dem Gurt festgebunden.... Ich bin ein Meister des Provisoriums!
Als ich in meiner Tiefgarage am Zielort ankam, ging die Scheibe nicht runter - festgefroren - und ich stand zu dicht am Kartenleser, so dass ich auch die Türe nicht aufmachen konnte, hinter mir schon die nächsten zwei Autos. Waaaaahhhhh.
Also Gurtbefestigung an der Beifahrertür abgefummelt und da raus und wieder rein gekrabbelt, weil hinter mir schon andere Autos standen. Waaahhhhh. Schranke offen, jetzt aber flott. Mit einer Hand rübergelehnt die Beifahrertür zuhaltend, mit der anderen am Lenkrad ruderte ich auf meinen Parkplatz. Jetzt ließ sich die Tür aber immer noch nicht richtig schließen. Also magischen Diebstahlschutz drum herum gewoben und mit Pentagramm die Tür versiegelt. Das hat wenigstens funktioniert, alles war am Abend noch da!

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17.01.2006

Im Buch "warten auf blaue Wunder" von Luisa habe ich heute ein Kapitel über die B12 als unfallträchtigste Strasse der Bundesrepublik gelesen. Das ist unsere Bundesstrasse, die sich von Lindau über Kempten, durch München durch schlängelt. Sie nennt die Straße "die alte Drachin", weil sie wohl genau auf einer keltischen Ley-Linie liegt und durch die Energieknoten und -Wirbel wohl die Unfälle her rühren. Heute beim Heimfahren betrachtete ich mal die Straße nach Hause als lebendiges Wesen und auch unsere Berge als schlafende Drachen. Und dabei muss ich wohl auch den Perchten-Turbo erwischt haben. Trotz viel Verkehr war ich unglaublich schnell daheim. Das ging eigentlich gar nicht.

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15.01.2006

Neulich war ich zu einem Geburtstag eingeladen. Das ist immer sehr anstrengend für mich, weil da immer viele Kinder herumtoben und ständig so um die 20 Gäste da sind. Darunter einige, die ich nicht leiden kann und die mich wahrscheinlich auch nicht mögen. In meiner Mittagspause dachte ich mit Grausen, dass DIE auch da sein wird - WÜRG - und DER auch - WÜRG - und überhaupt, BÄH. Bin dann auch etwas später erst hingegangen und habe mich gleich in Grund und Boden geschämt: alle von denen ich mittags WÜRG gedacht hatte waren nicht da - wegen Magen-Darm-Grippe. War ich das? Jedenfalls nicht mit Absicht – sorry!

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27.12.2006

Ich bin grade eine meiner Lieblingsstrecken durch meinen Wald gegangen. Bei uns knallt die Sonne richtig vom Himmel und so allmählich wird es wieder wärmer. Nachdem ich nach der Weihnachts-Fresserei heute morgen auf der Waage stand, raffte ich mich doch auf und ging wandern. Ich keuchte grade eine Steigung hoch und freute mich auf die Aussicht nach der letzten Biegung, da kam der Schock: wo sonst meine Tollkirschensträucher und ein herrlich lichter Wald war, war alles abgeholzt. Das muss letzte Woche erst gewesen sein, die Schnittstellen an den Baumstümpfen waren noch ganz frisch und es roch alles ganz harzig. Ich liebe diesen Geruch ja, aber nicht mit diesem Anblick. Vor einer Alphütte lagen die Baumleichen alle aufgestapelt, so viele, so traurig, mir kamen die Tränen. Kann man nicht einzelne Bäume fällen? Muss man alles kahlschlagen? Hatte gar keine Lust weiter zu meinem Kraftort zu laufen. Ging nur ein Stück und dann wieder zurück um mit dem Handy ein paar Fotos zu machen. Ob da noch weiter abgeholzt wird? Ich bin ehrlich geschockt.

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21.12.2006  

Heute war mir auch ohne viel Schnee zum ersten mal „weihnachtlich“. Ich liebe das Julfest und bin heute morgen schon ganz beschwingt aufgestanden und singend zur Arbeit gefahren. Dort bekam ich von lieben Kolleginnen heute schon ein paar Weihnachtspäckchen und ein Kollege lud mich zum essen ein. Woher wissen die alle, dass das für mich grade heute eine doppelte Freude ist? Ich bekam das Grinsen gar nicht mehr aus dem Gesicht.

Abends wieder daheim, durfte ich endlich das Jul-Paket öffnen, dass mir Angel geschickt hat. Das kam schon vor ein paar Tagen an und ich war schon so neugierig.  

DANKE ANGEL, du bist ein ganz großer Schatz!!!!

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17.12.2006

Zur Zeit treffe ich so viele interessante Menschen. Gestern durfte ich Luisa Francia kennenlernen. Sie hielt einen Vortrag über die Werteänderung im Patriarchat, von der weisen Frau und Göttin zur Hexe und Dämonin. Ich saß in der zweiten Reihe und genau vor mir saß auch noch Susanne Fischer-Rizzi (Autorin von Tierverbündete, himmlische Düfte, Medizin der Erde, usw.).

Luisa ist genau so, wie ich sie mir immer vorgestellt habe, locker, unverkrampft, Powerfrau. Barfuss kommt sie auf die Bühne, setzt sich im Yogasitz auf den Tisch, ignoriert den gepolsterten Stuhl, und fängt ohne Manuskript an zu reden. Sie wirkt durch ihre Energie mindestens 20 Jahre jünger als sie ist. Ihre Ausstrahlung ist sehr anziehend, völlig mit sich selbst im reinen, in ihrer Mitte. Wenn ich da an mein eigenes nervöses Herumgezappel denke….. Was mir besonders gut gefällt, sind ihre klaren Ansagen. Sie bringt alles ohne Umschweife mit ganz direkten Worten genau auf den Punkt. Wie auch durch ihre Bücher bekommt man bei ihrem Vortrag immer wieder eine Anregung, seinen Blickwinkel zu ändern. Man sieht plötzlich ganz deutlich, wie tief man selber ganz fest in alten Mustern feststeckt. Und das Kidnappingsyndrom: Man solidarisiert sich im übertragenen Sinne mit dem Kidnapper (Ehemann, Vorgesetzter, Staat, usw.), weil man abhängig ist und überleben will. Und wie übergreifend das ganze ist. Wenn eine Frau eine Woche lang mal Auszeit nimmt, wegfährt und ihren Mann mit den zwei Kindern daheim lässt, sind garantiert ein paar andere Frauen zur Stelle, die den armen Mann bedauern, der sich auf einmal alleine um die Kinder kümmern muss – eine Woche lang!!! Wer hat die arme Frau bedauert, die das jahrein, jahraus tut? War man da nicht selber auch schon mal schnell bei der Hand mit so einer ungerechten Schuldzuweisung? Das gibt doch zu denken…..

Und auf einmal ist der Vortrag zu Ende. Von mir aus hätte sie noch mindestens zwei Stunden weiter reden können. Sie lud uns noch im Anschluss zum Schaffen eines rituellen Mehlkreises draußen vor der Tür ein. Aber nachdem sie erst noch Bücher signierte, dauerte mir das zu lange. Ich hatte ja noch ein Stück zum heimfahren.

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06.12.2006  

Von einer meiner Freundinnen bekam ich ein Geschenk, dass mir gleich die Sprache verschlug. Ich durfte mit ihr ins Musical „Elisabeth“. Und da waren wir dann gestern Abend zusammen mit ihrer Schwester und noch einer Freundin. Mein Lieblingsmusical ist immer noch ungeschlagen „Tanz der Vampire“, aber Elisabeth kommt jetzt gleich danach. Elisabeths Flirt mit dem Tod und um sie herum immer wieder die Raben, die Todesvögel, die sie umflatterten, dazu wirklich schöne Musik, meisterlich gesungen und gespielt, so schön, Gänsehautgefühl – es war ein Traum.

Der Wucherpreis für ein halb gefülltes Glas Sekt im Foyer konnte das Glücksgefühl nicht trüben. Und der absolute Luxus für mich war, dass ich auch noch von daheim abgeholt und wieder heimgefahren wurde. Und das ganze noch bei herrlich strahlendem Vollmond.

DANKE – DANKE – DANKE

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01.12.2006  

Der Didgeridoo-Kurs ist leider vorbei. Jetzt heißt es alleine weiter üben. Die Zirkulationsatmung ist eine echte Herausforderung. Die Männer im Kurs hatten die viel schneller drauf, das muss ich neidlos zugeben. Gibt es überhaupt Frauen, die richtig gut Didgeridoo spielen können? Ich kenne da eigentlich nur Männer. Ein Grund für mich aufzugeben? Niemals!!! Dazu macht es viel zu viel Spaß. Ich habe mir sogar noch ein Didge zum üben selber gebaut, weil das Bienenwachsmundstück an meinem „Guten“ immer so schnell weich wird.