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04.05.2008
Im Winter lebe ich relativ zurückgezogen und Mann,
Katzen, Bücher und die Beschäftigung mit magischen
Dingen sind mir genug zur völligen Zufriedenheit. Aber
jetzt kommt der Frühling und damit wieder das Drängen,
unter Menschen zu kommen, mich zu regen, aufzuwachen.
Jetzt dominiert mein Sternzeichen Schütze wieder über
den Aszendenten Fische. Deshalb habe ich mir gleich für
den Sommer Tickets gekauft und möchte das Doppelkonzert
von Apocalyptica meets Subway to Sally besuchen und ein
paar Tage später das Konzert von Loreena McKennit.
Wieder ein paar Tage später gehe ich zur Weltpremiere
eines Musicals über die wilden Fräulein (Allgäuer
Sagenschatz) und eine Woche später ist die Gauklernacht
in Kaltenberg. Dazwischen wäre noch ein Heidentreffen,
das mich interessieren würde, aber ich weiß noch nicht,
wie ich es unterbringen soll, zumal es doch ein gutes
Stück zu fahren wäre.
Gestern trafen wir uns jedenfalls schon mit Freunden zum
Essen, morgen gehe ich schon wieder mit anderen Freunden
Essen. Zwischendurch versuche ich, noch mehr Magie in
den Alltag und vor allem in die Küche zu bringen. Raven
und ich wollen das noch viel bewusster umzusetzen und
geben uns kleine Anregungen dazu. Abends erzählen wir
uns kurz, was wir gemacht oder ausprobiert haben. Wobei
ich leider oft zugeben muss, dass ich nicht dazu
gekommen bin…… Aber die Tage werden wieder länger, man
kann länger draußen bleiben, da wird das bestimmt wieder
leichter!
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22.04.2008
Meine
Freundin hat mir einen Engelbesuch für Freitag um 22:30
Uhr angekündigt und per Brief ein Ritual geschickt, das
dazu ausgeführt werden sollte. Die Engelankunft am
Freitag war sehr schön. Ich spürte, wie sich mein Zimmer
anfüllte und es ganz warm wurde, auch in mir. Und meine
Katze traute sich nicht rein an dem Abend. Mehr war
bisher noch nicht zu erleben. Aber die Engel sind ja
noch bis Mittwoch da, mal sehen, was noch passiert. Dann
sende ich sie an den nächsten mit guten Wünschen weiter.

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07.04.2008
Gestern Abend fuhr ich mit meinem Mann zu einem Konzert
mit Hans Liberg und den Münchner Symphonikern. Es begann
etwas chaotisch, nachdem mein Mann drei Minuten bevor
wir losfahren wollten feststellte, dass sein
„Ausgeh-Hemd“ nicht mehr passt – aaaahhhhhh! Männer! Als
wir dann doch noch etwas Präsentables gefunden hatten
wünschte ich mir freie, trockene Straßen. Und Wunder,
Wunder, wir hatten freie, trockene Straßen.
Hans Liberg spielt immer vor ausverkauften Häusern,
deshalb hatte ich mir schon im November Karten für beste
Plätze organisiert. Diese Halle war allerdings nur zur
Hälfte gefüllt, was ich sehr schade fand, denn Liberg
ist ein Phänomen. Ein Komiker im Bereich klassischer
Musik – er spielt am Klavier mit jeder Hand ein anderes
Stück, das eine dur, das andere moll, und es klingt auch
noch gut. Das Orchester spielt Mozart und er spielt dazu
moderne populäre Songs am Klavier, die sich in den
Mozart hineinschmiegen, als wären sie dazu komponiert.
Ein Energiebündel, ständig in Bewegung und wenn er nur
während des Klavierspiels Faxen macht (Beethovens für
Elise: („bäääääh, ich mag das eigentlich gar nicht
spielen. Diese Elise muss eine unglaublich blöde Pute
gewesen sein“). Die Symphoniker waren glänzten auch. Sie
wussten nicht großartig, was Liberg so treiben würde.
Der erste Geiger versemmelte einmal vor lauter Lachen
den letzten Ton eines Stücks. Liberg fragte ihn
daraufhin, ob er getrunken hätte. Er spielte auch
ständig mit dem Publikum. Er gab Töne vor, wir mussten
weitersingen. Einmal sangen wir Dreamer weiter, es war
aber ein Stück von Haydn, in welches er dann Dreamer mit
einbaute. Sein Kommentar: na ja, zur Not geht’s auch. Es
lässt sich so schlecht vermitteln, man muss ihn erlebt
haben. Wir waren jedenfalls restlos begeistert ihn so
hautnah erleben zu dürfen, auch die Stimmung in der
Halle war toll, fast familiär, und wir konnten es kaum
glauben, als die 3 Stunden plötzlich vorbei waren. Keine
Müdigkeit vorhanden, wir hätten ihm noch ewig zuhören
können.
Die Heimfahrt war dann auch sehr beschwingt, obwohl es
schon wieder zu schneien anfing.
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24.03.2008
Ich arbeite grade wieder intensiv mit den Runen und
trage seit ein paar Tagen und Nächten die Rune Laguz als
Anhänger bei mir. Sie steht im allgemeinen für Wasser,
fließen, die Kontrolle an die Götter abgeben – also
Vertrauen - , Intuition und Hellsicht. Und wie immer,
wenn ich mit den Runen arbeite, zeigt sich in den ersten
Tagen die Lichtseite der jeweiligen Rune und dann, als
ob ich nach ein paar Tagen dafür bereit wäre, kommen die
Schattenseiten zum Vorschein. Deshalb sind Feiertage
oder Urlaube sehr geeignet um Runenerfahrungen zu
sammeln, weil man sich auch viel draußen aufhalten
sollte. Gestern tagsüber z. B. brachte mir die Rune noch
sehr viele schöne Symbole der Götter, die alle mit
fließen lassen und Hellsicht zu tun hatten. So wollte
ich z. B. die Futterschale mit Katzenfutter draußen im
Garten wieder auffüllen, die für die Streuner und Igel
draußen steht, oder wer sonst von meinen tierischen
Freunden Hunger hat. Da saß mitten im Schnee auf den
Futterresten in der Schüssel ein sehr großer
Schmetterling, der hier ohne sich stören zu lassen ein
Sonnenbad nahm und etwas an dem Futter naschte. Der
Schmetterling gilt als Bote der Göttin und steht für
Transformation, das ganze im Schnee (Wasser), er flog
nicht weg (Vertrauen). Etwas später kam ein streunender
Kater und ließ sich von mir eine Zecke vom Rücken
rausdrehen. Obwohl ich ziemlich ziehen musste, blieb er
ganz ruhig stehen (Vertrauen). Bei jedem Telefonklingeln
wusste ich sofort, wer es ist (Hellsicht und Intuition).
Aber heute Nacht hatte ich dann einen sehr seltsamen
Traum: ich entfernte meiner Katze, die nur so groß wie
eine Maus war, etwas hinter dem Ohr, was aussah, wie ein
Reptilienbein, giftig gelb und der Fuß grünlich und mit
Schwimmhäuten (Wasser).und Krallen. Irgendwie wurde das
Teil, das ich da raus zog immer länger, bis es eine
deutliche Echse (wie eine große Eidechse in grellgelb)
war, ca. 30 cm lang. Ich wollte sie meinem Mann im
Schlafzimmer zeigen und musste dabei an der Terrassentür
vorbei. Da, wo sonst oft ein streunender Kater sitzt,
saß kauernd eine menschenähnliche Gestalt im Licht des
Vollmondes (wieder Wasserelement), schwarze lange Haare,
dunkelblau/lila Fetzengewand, große kullernde Augen und
ein aufgerissenes Maul, in dem sich lange nadelartige
Reißzähne befanden (eine Chimäre? die Banshee? keine
Ahnung!). Mein Mann saß im Bett und tröstete ein
Kleinkind, das unsere Katze war, und schaute mich
verwundert an, was ich da in der Hand hielt. Da wachte
ich auf. Schade, ich hätte gerne gewusst, was es mit der
Gestalt draußen auf sich hatte. Angst hatte ich nicht,
mir war nur irgendwie unheimlich. Da werde ich jetzt mal
in meinen tausenden Büchern nachstöbern, ob ich ein Bild
davon finde. Das Traumdeutungsbuch war wenig
hilfreich…..
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17.02.2008
Puh, das war vielleicht mal wieder eine
Woche. Stress im Büro, dafür jeden Mittag an die Sonne
zum kurz abschalten. Mal im Stadtpark durchatmen, mal
das erste Eis des Jahres genießen. Und jeden Abend
unterwegs, mal im Kino (Keinohrhasen mit Til Schweiger
und Nora Tschirner), mal in einer mittelalterlichen
Weinstube. Zwischendurch noch Handwerker zu Hause und
meiner Freundin bei ihrem Tag der offenen Tür in ihrer
Naturheilpraxis geholfen.
Heute sehnte ich mich deshalb wieder
richtig nach Ruhe und Natur pur. Nachdem im Garten schon
erste Schnee- und Blauglöckchen blühen, nahm ich mal den
Fotoapparat mit. Allerdings sah ich noch mehr Eis und
gefrorenen Boden als frische Vegetation. Und die tief
stehende Frühlingssonne sorgte nicht gerade für optimale
Lichtverhältnisse. Aber die Ruhe war herrlich. Nur
Vogelgezwitscher, das Klopfen eines Spechts,
Wassergemurmel und einmal das Auffliegen eines Reihers,
den ich am Bach gestört hatte. Ein Eichhörnchen bewarf
mich mit Tannenzapfenschuppen - und dann auf einmal
hektisches kalack-kalack-kalack – Nordic Walker…… Sehen
die überhaupt was von der Umgebung?
Und jetzt schnell in die Badewanne, um
mich wieder aufzuwärmen.
(©A)

(©A)
(©A)
Der Lebensbaum als Wächter auf der Grenze
zwischen Licht und Dunkelheit
Frühjahrsmüdigkeit

(©A)
(©A)
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24.01.2008
Ich musste
grade so lachen, weil ich allmählich eine völlig neue
Technik des Kartenlegens für mich entwickle. Ich sitze
ganz konzentriert da und beim Mischen der Karten fällt
mir jedes Mal eine Karte raus. Ich mische weiter und
wieder fällt eine raus. Und es ist jedes Mal genau die
richtige, treffende Karte. Sie fallen mir sozusagen in
den Schoß. Und dadurch verliert sich auch sofort das zu
ernsthafte und es gewinnt die heitere Leichtigkeit.
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12.01.2008
Ich habe mir am Donnerstag im SR das
Nachtcafé angeschaut, weil Luisa Francia mit in der
Runde saß. Thema war „Engel, Geister und Dämonen – alles
Hokuspokus?“. Das Fragezeichen am Ende hätten sie sich
schenken können.
Vier Frauen mit spirituell weitem
Horizont, tolerant, sympathisch, standen vier völlig
intoleranten Männern der Wissenschaft gegenüber. Der
Moderator, der meiner Meinung nach doch objektiv sein
sollte, lachte amüsiert, wenn die Frauen von den Männern
regelrecht beleidigt wurden, schnitt den Frauen ständig
das Wort ab, die Männer durften sprechen, so lange sie
wollten. Es gibt sie also doch noch, die Inquisition.
Frauen, die mehr wahrnehmen als Männer, die einen
weiteren Horizont haben, werden immer noch
niedergemacht. Und das allerschlimmste war ja, dass eine
von ihnen, sie arbeitet mit Engeln, dafür auch noch Geld
nimmt. Da ritten sie ständig auf ihrem Stundensatz von
120 Euro herum (sie sagte, sie hätte den Satz deutlich
erhöht, um die Warteschlange zu verkürzen – es besteht
also sehr hohe Nachfrage und die Leute zahlen das doch
freiwillig). Was verdient denn bei uns ein Fußballer
oder ein Schauspieler? Luisa hielt sich ziemlich zurück,
nachdem sie zweimal abgewürgt wurde, ihr war
verständlicherweise wohl eine weitere Diskussion zu
dumm.
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22.12.2007
Ich schreibe also zu wenig "magisches"? Also gut, dann
hier eine kleine Kostprobe von einem ganz normalen Tag
im Leben einer, die auf dem alten Pfad wandelt:
Ich wollte mir zur Wintersonnwende eine neue Energieform
zugänglich machen, mit der ich weiter arbeiten kann,
nämlich die Energien von Avalon, die auch heute noch
viel Kraft haben. Ich bat meine Reiki-Lehrerin, mich in
diese Energien einzuweihen. Das funktioniert sehr gut
über Ferneinweihung, wenn man Erfahrung mit
Energiearbeit hat.
Es war ein heftiges Erlebnis diesmal, das meiste spielte
sich schon im Vorfeld ab. 20 Minuten vor der
vereinbarten Zeit ging ich in eine leichte Meditation um
mich auf Avalon einzustimmen. Ich sah, wie sich mein
kleiner Wächterdrache an der Tür postierte, damit ich
ungestört sein würde, dann fiel ich wie in einen Traum.
Die Atmosphäre im Raum verdichtete sich greifbar und es
wurde spürbar wärmer. Gleichzeitig nahm ich zwei
Präsenzen wahr, links von mir eine männliche Gestalt,
mit langem Bart und in ein Gewand aus grober grauer
Wolle gekleidet, rechts von mir eine weibliche mit
langen schwarzen Haaren, das war das einzige, was ich
deutlich sah. Von ihnen ging eine große Liebe aus und
ich fühlte mich sicher und geborgen und alles war schön
warm. Die männliche Gestalt zeigte mit einem Schwert auf
mich und setzte mir die Spitze sanft an die Stirn. In
dem Augenblick sah ich aus der Spitze wie von einem
Scheinwerfer ausgehend ein violettes Licht, das sich
spiralförmig in mir ausbreitete und dann verschwand.
Nach einer Weile stellte mir die weibliche Gestalt einen
großen schwarzen Eisenkessel auf den Schoß. Ich blickte
hinein und glaubte, dass ich darin den Sternenhimmel,
das Universum sehen würde, aber stattdessen sah ich ein
olivgoldenes Licht mit violettem Rand, das sich in mir
ausbreitete und ein sehr unangenehmes Gefühl verursachte.
Als mir bewußt wurde, dass ich blockierte, da ließ
dieser unangenehme Druck im Kopf nach, aber gleichzeitig
wurde es eiskalt im Raum und meine Hände wurden auch
schlagartig kalt. Die Präsenzen waren verschwunden und
ich hatte noch nicht mal danke sagen können. Ich war
ruckartig wieder im hier und jetzt und dachte, dass
jetzt gleich das Telefon klingelt, womit meine
Reikilehrerin signalisiert, dass die Einweihung zu Ende
ist. Und das Telefon klingelte im selben Moment. Ich
pfiff meinen Drachen zurück und schon klingelte der
Postbote an der Tür. Da musste aber mein Mann hingehen,
ich war noch ganz benebelt und wollte das Erlebte noch
nachklingen lassen. So ganz hatte ich den kleinen
Wächterdrachen wohl nicht verschwinden lassen, denn
meine Katze tobte noch eine halbe Stunde ganz begeistert
mit ihm durchs Treppenhaus.
Alles nicht real? Das hier schon, denn heute durchlaufe
ich einen starken Reinigungsprozess, mit heftigem
Kopfweh und allem was sonst noch zu einer Reinigung
gehört..... So reagiert mein Körper jedesmal auf eine
Einweihung, bis ihm die neue Energie vertrauter wird. Es
arbeitet immer viel nach, auch die Träume nachts sind
sehr interessant. Also viel Wasser trinken und ab und zu
Steinsalz lecken und mich trotz allem freuen, weil sich
so viel tut. Ein Drache, Unsinn? Mit wem spielt dann
meine Katze immer, gleich nachdem ich ihn von seinen
Pflichten befreit habe? Und immer nur dann? Lernt das
Staunen neu und versucht nicht immer alles
wissenschaftlich begreifen zu wollen. Wie funktioniert
Magie? Ist mir völlig wurscht, Hauptsache es
funktioniert!
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18.12.2007
Heute fragte mich jemand, warum ich hier
im Tagebuch eigentlich nur über meine Ausflüge berichte
und nichts über meine magischen Arbeiten, usw. Ganz
einfach: ich finde, dass hat in einem online-Tagebuch
nichts zu suchen. Das ist etwas ganz persönliches. Wenn
jemand Fragen in der Richtung hat, werde ich sie
selbstverständlich gerne beantworten, denn um „geheimes
Wissen“ handelt es sich zum großen Teil wirklich nicht.
Schreibt Eure Frage bitte in unser Gästebuch auf der
Startseite. Raven leitet sie dann an mich weiter, ohne
dass sie im Gästebuch erscheint.
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02.12.2007
In Bad
Hindelang ist wieder Erlebnis-Weihnachtsmarkt. Da fuhren
mein Mann und ich heute hin. Ist wirklich jedes Jahr ein
schönes Erlebnis, wenn nicht ganze Menschenmassen gleich
mit Bussen angekarrt würden. Der ganze Ort ist jetzt
über eine Woche für Autos abgeriegelt, das ist für die
Anwohner die mit dem Auto zur Arbeit müssen besonders
erfreulich…. Zum Glück hatten wir jemanden im Randbezirk,
bei dem wir parken konnten.
Nach dem
zweiten Glühwein war es auch gar nicht mehr so schlimm
mit den vielen Leuten und ich genoss die vielen
Lichterdekorationen. Bekannte vom ehemaligen
Hexenstammtisch hatten auch einen Stand, die besuchte
ich natürlich. Meine Freundin und ich holten nach der
Weihnachtsmarktrunde unsere Männer bei ihr daheim ab
(die hatten sich schnell von uns abgeseilt) und wir
marschierten gemeinsam zu Freunden, um bei denen vom
Balkon aus mit neuem Glühwein den Umzug zu genießen. Der
Kinderumzug ist wirklich nett und Sohn und Neffen meiner
Freundin liefen da auch mit. Maria und Josef werden
immer von einem Paar dargestellt, das grade frisch ein
Baby bekommen hat, das dann hier auch mitgetragen wird.
Es laufen Schafe mit, Lämmer werden von kleinen „Hirten“
getragen, der Nikolaus fährt im Pferdeschlitten mit, es
gibt Waldgeister, Elfen, Schneekönigin, Väterchen Frost
und Engelchen, Nussknacker und Co, eigentlich wie ein
Faschingsumzug, nur besinnlicher und ohne Pappmaché.
Jetzt glüht die
ganze Apaika vom Glühwein.....
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28.11.2007
Neulich fragte
mich ein Freund, ob ich Lust hätte ihn ins Musical
„Wicked – die Hexen von Oz“ nach Stuttgart zu begleiten.
Als er Hexe las, hätte er gleich an mich gedacht. Und
wie ich Lust hatte! So ging es gestern Nachmittag bei
schönstem Sonnenschein los (ich hatte mir trockene,
schneefreie Straßen gewünscht) und im Unterland hinein
in den Nebel. Was bin ich froh, dass wir „über den
Wolken“ wohnen….
Im SI-Zentrum
wo das Musical stattfindet angekommen, suchten wir
gleich unser beider Lieblings-Futterkrippe auf. Wir
waren beide schon öfter hier und wussten deshalb gleich,
wo wir hin wollten. In diesem Gebäude gibt es ein Lokal
nach dem anderen, Souvenirshops ohne Ende, sogar ein
großes Kino, ein Schwimmbad und ein Spielcasino sind
hier untergebracht und ein Hotel angeschlossen. Dazu die
zwei Musicalbereiche – es ist riesig. Ich mit meinem
schwarzen Hexenkleid aus Samt, schulterfrei und giftgrün
lackierte Fingernägel, mein Begleiter in schwarz und in
Wildleder gekleidet, zogen wir doch einige Blicke auf
uns – ich hatte jedenfalls Spaß dabei, hihi.
Das Musical
selber war sehenswert. Sehr lustig und unterhaltsam,
machte richtig Laune, nur das Ende zog sich etwas. Ein
Satz blieb mir im Gedächtnis haften: „ich werde ab
sofort nicht mehr nach den Regeln leben, die ein anderer
für mich gemacht hat“. Und wir hatten eine wunderbare
Sicht auf die Bühne, nachdem genau vor uns 2 Plätze in
dem sonst ausverkauften Haus frei blieben und keiner auf
die Idee kam nachzurücken – war doch logisch, oder?
Die Heimfahrt
war auch herrlich, ständig mit dem noch fast vollen Mond
im Blick (wenn wir mal aus dem Nebel herauskamen) und
bei uns daheim war es wieder sternenklar, aber klirrend
kalt.
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16.10.2007
Die abenteuerliche Zeit beginnt wieder:
komme ich ins Auto oder ist es zugefroren? Ist die
Straße so gut geräumt, dass ich ohne Probleme zur Arbeit
komme? Springt der Wagen an? Heute morgen jedenfalls war
meine Autotür bei Minus 11 Grad mal wieder zugefroren
und ich musste auf der Beifahrerseite rein klettern. Das
ist besonders lustig, wenn man irgendwann am Ziel
ankommt und in eine Tiefgarage einfahren will. Den
Frühsport hatte ich also schon wieder hinter mir.
Aber die Welt sieht wie verzaubert aus.
Alles tief weiß verschneit, durch die Kälte ist der
Himmel so klar, so dass der Mond meinen Weg begleitet.
Im Mondlicht fühle ich mich immer so geborgen und
glücklich.
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10.11.2007
Es schneit zum ersten mal ordentlich. Jetzt geht es also
wieder los mit der Schneeschaufelei. War das ein
schweres Zeug, ich kam gleich
ordentlich ins Schwitzen -- kann auch an meiner
mangelnden Kondition liegen.... Meine Katze schläft nur
noch und mag überhaupt nicht mehr
rausgehen. Sie schaut mich grade ganz verdrießlich an,
als wenn der Schnee meine Schuld wäre.... Dafür freute
ich mich anschließend auf ein schönes heißes Bad. Ich
liebe in den dunklen Monaten Badesalze, die das Wasser
intensiv bunt färben, am liebsten auf Meersalzbasis.
Diesmal hatte ich eine neue Marke zum Ausprobieren.
Herrlich! Das Wasser duftete nach Rosen und war tief
himbeerrot. Beim Ablassen des Wassers war leider auch
meine weiße Wanne stellenweise rosa und ich selber hatte
auch rosa Streifen. Na prima! Aber mit ordentlichem
Schrubben ging es wenigstens wieder ab.

(©A)
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20.10.2007
Gestern Abend war ich mal wieder auf einem sehr
interessanten Vortrag,
diesmal von Anita Petek-Dimmer, die Impfgegnerin
schlechthin. Sie hält
auch Vorträge auf Ärztekongressen und kam bei keiner
Frage von
anwesenden Medizinern in Verlegenheit. Ich zitiere hier
einfach mal aus
ihrem Vortrag, denn ich finde es ungeheuerlich, wie mit
der Angst der
Menschen Geschäfte gemacht werden. Um Gesundheit kann es
ja wohl nicht
gehen. Anhand von belegbaren Studien zeigte sie die
offensichtliche
Wirkungslosigkeit von Impfungen auf. Nicht nur das, sie
erzählte dem
entsetzten Zuhörer auch, wie Impfserum hergestellt wird
(auf
menschlichen und tierischen Krebszellen, menschlichen
Föten -- aus
Abtreibungen -- und gentechnisch hergestellte Seren. Sie
teilte auch mit,
was für Inhaltsstoffe darin vorhanden sind, und zwar in
jedem Impfstoff:
Formaldehyd, Quecksilber und Aluminiumverbindungen und
noch mehr
leckeres. Beim Einatmen sind diese Stoffe wohl giftig
und wir verbannen
sie so allmählich aus unseren Wohnräumen, aber einem 2
Monate alten Kind
spritzen wir das in den gutdurchbluteten Muskel und das
soll es dann
gesund machen? In der Schweiz (da lebt sie) hätte es
einmal eine
Mumpsepidemie gegeben. Von allen Erkrankten waren 75%
zweimal dagegen
geimpft. Wenn man also Mumps möchte, lässt man sich am
besten impfen.
Bei einer Masernepidemie hieß es in den Medien, dass
jeder zehnte
Erkrankte in die Klinik eingeliefert werden musste. Das
wäre eine
schlichte Zeitungsente gewesen, wie die Kantonsärztin
bestätigte, es
waren nur 3 mit Verdacht auf Lungen- oder Hirnentzündung
und der
Verdacht bestätigte sich nicht. Für die
Gebärmutterhalsimpfung führten
die USA eine 4-jährige Studie in Costa Rica durch an 16
bis 20 Jahre
alten Frauen. Jede 10. Schwangere darunter hatte eine
Fehlgeburt, die
Hälfte der Studienteilnehmerinnen sprang wegen der hohen
Nebenwirkungen
ab. Und jetzt sollen 11-jährige Mädchen (in den USA auch
Buben !!!!!)
gegen Gebärmutterhalskrebs geimpft werden? Ist das dann
gleich eine neue
Studie? Inzwischen sind bereits 3 Mädchen daran
gestorben. Eine
Wirksamkeit lässt sich nach 4 Jahren sowieso nicht
feststellen, aber
einige Mediziner vermuten bereits, dass geimpfte Mädchen
unfruchtbar
werden können. Und gentechnisch hergestellte Seren
können durch die Gene
auf alle weiteren Generationen der Geimpften
weitergegeben werden. Was
das für Folgen haben kann? Denkt da mal weiter. Frau
Petek-Dimmer geht
sogar so weit, den plötzlichen Kindstod mit der 6-fach
Impfung in
Deutschland in Verbindung zu bringen. 1 Spritze gegen 6
Krankheiten,
darunter Hepatitis B. In der Schweiz impft man "nur"
5-fach, ohne
Hepatitis B mit der Begründung, dass man sich nur im
Drogen- oder
Rotlichtmilieu damit infizieren kann und das sei bei den
meisten Babys
wohl ausgeschlossen. Auch sieht sie einen Zusammenhang
zwischen
Grippeimpfungen und anschließendem Multiple-Sklerose-Schub
oder
auftretendem Guillain-Barré-Syndrom. Die Inhaltsstoffe
müssen nicht mehr
deklariert werden (angebliches Betriebsgeheimnis) und
unsere
Zulassungsbehörden können gar nicht mehr nachvollziehen,
was dem Volk da
verabreicht wird.
Bitte informiert euch gut, und nicht nur bei
Schulmedizinern, ob ihr
Euch, Eure Kinder und auch die Haustiere weiter impfen
lassen wollt. Von
Frau Petek-Dimmer gibt es 3 Bücher zu diesen Themen,
aber es gibt auch
noch andere kompetente Autoren dazu.
Bemerkung am Rande: es schneit!
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29.09.2007
Die ganze Woche hatte es geregnet, ich wurde schon etwas
unruhig, aber heute morgen strahlender Sonnenschein.
Hurra, die Wettergeister sind mir wieder wohlgesonnen
und ich durfte heute einen Hubschrauberflug machen. Den
hatten meine Eltern gewonnen und haben ihn an mich
abgetreten. Herzlichen Dank, es war einfach nur genial!
Es war ein ziemlich kleiner Heli und man spürte jede
Windbewegung, aber ich bekam das Grinsen gar nicht mehr
aus dem Gesicht. Vielleicht stellt Raven ein Foto dazu
ein, ich schicke ihr jedenfalls eine Menge....
Alle
Aufnahmen Copyright
© by
Apaika


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15.09.2007
Es ist wieder soweit, der Berg ruft! So marschierten wir
heute zu fünft los auf den Hirschberg. Meine Beine
jammerten, mein Gesicht glühte, aber sonst war es
wunderschön. Der Weg war stellenweise furchtbar steil,
matschig, rutschig und manchmal nur eine Hand breit,
dafür ging es an einer Seite senkrecht bergab. Man
musste schon etwas aufpassen. Nach gefühlten 3.000
Höhenmetern (das Gipfelkreuz sprach von 1.456 Metern --
das war doch sicher gelogen......) konnten wir uns
endlich hinwerfen, die verschwitzten Klamotten ausziehen
(es war empfindlich kalt mit dem Wind da oben) und
unsere Brote essen und dabei die Aussicht genießen.
Ulkigerweise ist das Gipfelkreuz nicht auf dem höchsten
Punkt des Berges, sondern da, wo man es vom Tal aus am
besten sehen kann. Es war herrlich, den Raben zuzusehen,
wie sie paarweise völlig synchron flogen, sich vom
Aufwind tragen ließen und offensichtlich viel Spaß dabei
hatten. Was die für Manöver flogen: Flügel anlegen und
Sturzflug, sich
abfangen und sich in der Luft drehten, immer wieder
Bauch oben, Bauch unten schraubten sie sich. Leider
bekam ich sie kaum aufs Foto, bis sich
die Kamera scharf stellte, waren sie schon wieder ganz
woanders. Dann der Abstieg auf der anderen Bergseite
wieder runter. Noch steiler, noch enger, noch
schmieriger. Hier hatten wir dann auch 2 Stürze zu
verzeichnen (logischerweise die beiden Männer, die wir
dabei hatten,
hähähä). Und dann kehrten wir noch alle bei meiner
Freundin zu Kaffee und Kuchen ein.
Dieses Bild habe ich extra so groβ gelassen damit ihr
das Kreuz in der Ferne sehen könnt.
Gruβ
Raven

(©A)
(©A)
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26.08.2007
Ich suche grade dauernd die Stille und Einsamkeit in der
Natur. Deshalb bin ich heute Nachmittag wieder
losgestiefelt, zu einem meiner
Kraftplätze gleich bei einer total zerfallenen Burgruine,
die man nur noch erahnen kann. Kein Mensch sonst
unterwegs, herrliches Durchatmen.
Dann ein Schreck: der Zugang zu meinem Kraftplatz
versperrt, gleich mit Bändern und Schildern "Weg
gesperrt - Lebensgefahr -- Steinschlag -- Durchgang
verboten". Aber ich wollte ja gar nicht ganz hoch,
sondern nur zu meiner Eiche. Aber keine Chance, ich
hätte die Bänder durch- schneiden müssen. Also bin ich
kurzerhand etwas missmutig zu einem anderen Kraftplatz
weiter gezogen. Da sollte ich aber wohl unbedingt hin.
Ich wurde gleich von zwei Schmetterlingen begrüßt (neuerdings
sind dauernd Schmetterlinge um mich herum) und ging zu
meinem Freund Buche. Ich stellte mich mit dem Rücken an
den Baum und erzählte ihm von meinen Problemen. Sofort
fühlte ich mich gewiegt und bekam die Antwort, dass sie
sehr bald gelöst sein würden (haltet mich nicht für
verrückt -- mit etwas Übung und Vertrauen klappt das
wirklich). Als Dankeschön gab ich ihm noch eine Weile
Reiki, als es neben mir im Unterholz raschelte. Ich sah
was rotbraunes und dachte an einen Fuchs, bis es direkt
vor mir raus kam: ein Reh -- direkt vor mir, ich hätte
es fast berühren können. Es lief dann ganz gemächlich
weiter und verschwand wieder im Dickicht. Beim Verlassen
des Ortes fand ich noch einen wunderschönen Ast am Boden,
der sich als Wanderstab eignete. Da hatte ich das letzte
mal im Wald darum gebeten. Ein kleiner magischer
Spaziergang, der glücklich macht.....Daheim wartete mein
Mann mit einer Kanne Tee auf mich. Perfekter Sonntag .
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22.08.2007
Ich nehme mir grade für zwei Tage eine Auszeit. Bin
etwas genervt und gereizt und will wieder ganz zu mir
kommen. Heute habe ich bei
strahlendem Wetter im Garten gewerkelt, das war sowieso
dringend nötig. Erdige, lehmige Hände, und schon spüre
ich wie das Reizbare allmählich in den Boden abfließt.
Dann habe ich es mir mit Katze und Buch (das letzte
Ritual -- ein isländischer Thriller mit okkultem
Hintergrund) im Halbschatten gemütlich gemacht und mir
dazu noch einen Hexenbrand (einen Kräuterlikör) gegönnt.
Nur für die Nerven natürlich....Und morgen wird
meditiert und ein Spaziergang gemacht -- der Wald ruft
mich ganz laut!
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13.08.2007
Wow, so allmählich brauche ich mal wieder Zeit nur für
mich... Am Samstag waren wir auf einem runden Geburtstag,
der beim Griechen mit viel Ouzo und ein wenig Sirtaki (der
Tanz sieht doch so leicht aus, ich war völlig von den
Socken wie kompliziert der wirklich ist) bis in den
Sonntag
gefeiert wurde. Wie tot geschlafen. Dann wachte ich
schon mit sehr schwerem Kopf auf. Dummerweise schien die
Sonne extrem grell.... Dann ging es schon zur nächsten
Fete. Eine Freundin feierte ihre neue
Wohnzimmereinrichtung. Diesmal war ich Chauffeur und
rührte deshalb den
Wein nicht an. Aber spät wurde es trotzdem. Heute morgen
dann wieder früh raus und zur Arbeit gefahren. Und jetzt
grade komme ich aus dem Kino: Heartbreak Hotel ist der
Originaltitel und er passt viel besser als der deutsche
Titel "Schwedisch für Fortgeschrittene". Der Film geht
um 2 Frauen über 40, die endlich anfangen Spaß zu haben
und damit ihr Umfeld schockieren. Sehr lustig und dann
wieder etwas nachdenklich, hat sich auf jeden Fall
gelohnt ihn anzusehen. Ein Vorfilm wurde gezeigt, den
ich mir demnächst auch geben werde: die Herbstzeitlosen.
Eine alte Dame über 80 eröffnet mit zwei Freundinnen ein
Dessousgeschäft in einem schweizer Dorf. Die Vorschau
war echt putzig. So, jetzt aber husch ins Bett.....
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30.07.2007
Gestern fuhren meine Freundin und ich zum total
ausverkauften Pink-Konzert (Sommer-Open-Air) nach
Teisnach in den Bayerischen Wald.
Der Ort hat 3.000 Einwohner und es wurden 10.000
Konzert-Besucher erwartet. Dieses einzige Konzert
verbrauchte genauso viel Strom wie
Teisnach sonst in einem Jahr verbraucht! Um halb 4 kamen
wir an und schauten gleich mal, einen Platz möglichst
vorn zu bekommen. Wenn ich
schon so viel Geld hinblättere, dann will ich auch was
sehen. Und geschafft, wir waren vielleicht 15 Meter von
der Bühne weg. Dafür standen wir dann dort auch ganze 8
Stunden und "genossen" vier Vorgruppen und die
Animationen eines Radiomoderators (Baum Paul von Antenne
Bayern) und dann natürlich Pink. Teilweise standen wir
wirklich im strömenden Regen, aber das hatte auch was
lustiges. Die ganze Zeit Kapuze auf, Kapuze ab, und das
immer gleichzeitig mit 10.000 anderen. Pink war dann
auch wirklich super. Ich hoffe, dass Mr. Bush ihren Song
"dear Mr President" auch wirklich mal zu hören bekommt.
Nachdem wir ziemlich weit vorn standen, brauchten wir
dann auch ziemlich lange, bis wir vom Gelände wieder
runter kamen. Solche Menschenmassen sieht man zum Glück
nicht jeden Tag und steckt vor allem nicht täglich
mittendrin... -
und der ganze Müll, der da achtlos auf dem Boden
entsorgt wurde... Wir machten es uns dann im Auto
gemütlich. Meine Freundin hat einen
ausgebauten VW-Bus, in dem man wunderbar schlafen kann,
und sahen dem Verkehrs-Chaos der abfahrenden Autos bei
Chips und einer Flasche Wein zu. Nur zum Schlafen kamen
wir dann doch nicht viel, weil ein Hahn ganz in der Nähe
ab 2 Uhr alle 5 Minuten krähte und uns beiden der Rücken
vom langen Stehen weh tat, so dass man gar nicht wusste,
wie man sich am besten hinlegen sollte. Völlig gerädert
in der Früh heute noch gemütlich gefrühstückt und dann
wieder heimgefahren. Mittags waren wir zurück und nur
schnell geduscht, Mittag gegessen und den
Tagebucheintrag geschrieben. Jetzt hau ich mich auf's
Ohr! Und morgen ist mein Urlaub vorbei....
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26.07.07
Nur
noch vier Tage, dann sollte die Moonbeamseite für August
fertig sein. Und was mache ich stattdessen? Harry Potter
lesen...... Aber den
bekomme ich heute noch fertig, dann mache ich mich an
die Arbeit !!!

(©A)
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20.07.2007
Es ist wieder die Zeit der herrlichen Mittelaltermärkte.
Abtauchen in eine andere Welt, eine andere Zeit, ganz
aufgehen darin, indem man sich
in mittelalterliche Gewänder kleidet, die Atmosphäre
ganz in sich aufsaugt. So fuhr ich gestern mit einer
Freundin zur Gauklernacht nach Kaltenberg. Die ersten
drei Stunden war es auch wirklich herrlich: den
wunderschönen Markt abklappern, ich habe mich wieder mit
Räucherwerk und ätherischen Ölen eingedeckt und noch
einen kleinen Anhänger gefunden (die Replik eines alten
Schmuckstücks aus Gotland --Wikinger- mit einem kleinen
Bergkristall) und einen Cernunnos-Anhänger aus Zinn. Wir
haben fein gespeist (Feuerkartoffel mit Schnittlauchrahm,
Wurzelgemüse mit Hildegard-von-Bingen-Brot, Pilzpfanne
mit Sauerrahm -- alles, was das Vegetarierherz begehrt),
alles an offenen Feuern zubereitet. Es gibt fast kein
Geschirr bei diesen Veranstaltungen, weil alles in
Waffelschalen oder extra hartgebackenen Broten serviert
wird. Wenn man gute Zähne hat, kann man die auch
mitessen. Wir jubelten den mitwirkenden Gauklern beim
großen Umzug durch das Gelände zu, trafen liebe Bekannte
und erfreuten uns an Corvus Corax, den "Königen der
Spielleute". Hatte ich nicht neulich erst getönt, dass
mir die Wettergeister wohlgesonnen seien und ich immer
das Wetter hätte, das ich grade bräuchte? Nun, da gaben
sie mir diesmal eine Lektion in Sachen Demut und Klappe
halten. Es begann zu gewittern und zu regnen, was nur
runterkam. Trotz des Regens sahen wir auf der Waldbühne
noch einer Feuershow zu, wie das Feuer der Fackeln am
brennen gehalten wurde, damit die Feuerspucker auch
richtig spucken konnten, das wird ihr Geheimnis bleiben.
Der Kleidersaum schon nass und schwer, die Finger wurden
schon runzlig wie nach zu langem baden, entschlossen wir
uns bereits vor Mitternacht zur Heimfahrt. Im Auto
hatten wir auch trockene Kleidung zum Umziehen (man
lernt im Lauf der Jahre). Die Fahrt wurde auch noch
richtig zum Abenteuer. Es schüttete so, dass ich die
Straße streckenweise nicht mehr sehen konnte. Zum Glück
hatte ich GPS dabei, sonst hätte ich manchmal nicht mehr
gewusst, ob ich noch auf der richtigen Strecke bin.
So, und jetzt wartet schon der neue Band von Harry
Potter auf mich.....
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08.07.2007
Zur Zeit
passiert wieder einiges übernatürliches bei mir. Ich
träumte z.B. von einem Raben, der über unser Haus fliegt
und eine Feder für mich fallen lässt. Am nächsten Tag
finde ich eine Krähenfeder vor der Haustüre.
Auf meiner
Terrasse liegen drei Bergkristallspitzen, deren Spitzen
ich auf ein Blumenbeet zeigen lasse. Jeden Morgen ist
die mittlere Spitze umgedreht und zeigt auf das Haus.
Seit ich sie so lasse ist sie nicht mehr bewegt worden.
Gestern habe
ich in einem Buch von Marlis Bader gelesen, dass der
üppige Wildwuchs von Akeleien und Hundsrosen Elfenplätze
anzeigen, also Orte, an denen sich viele Naturwesen
aufhalten. Jetzt ratet mal, was in meinem Garten neben
Moos am üppigsten wächst? Genau, Akeleien und Hagebutten.
Vielleicht ist das die Erklärung für den "ver-rückten"
Bergkristall.
Ich denke an
eine Bekannte und bekomme sie gar nicht mehr aus dem
Kopf, mit einem ganz üblen Gefühl im Bauch. Ich weiß
plötzlich, ihr geht es nicht gut, weiß aber nicht was
los ist. Rufe sie also an und höre, dass ihr Onkel
gestorben ist und sie deshalb sehr trauert.
Nächtliche
seltsame Geräusche haben sich aber als sehr natürlich
erwiesen. Drei Igel kommen jede Nacht abwechselnd, um
sich über das Katzenfutter herzumachen, das unsere Katze
vom Abendessen übrig gelassen hat -- deshalb lasse ich
das auch draußen stehen. Das ist wirklich lustig. Einer
macht besonders viel Krach und klappert und scheppert
mit den Tellern, der andere brummt bei jeder Bewegung
ganz laut wie ein Motor, und einer überfrisst sich
regelmäßig und liegt nach dem Fressen erst mal leicht
seitlich da, bis er sich wieder bewegen kann.
Bei unserer
Renovierung mache ich grade geomantische Untersuchungen.
Das bietet sich grade an, wenn ein Raum schon mal ganz
leer ist. Unser Haus ist aber relativ sauber von
Erdstrahlungen und ähnlichem, nur an zwei kleinen
Punkten muss ich noch etwas unternehmen.
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06.07.2007
Wir renovieren grade wieder an unserem kleinen Haus
weiter und mir tut von der ungewohnten körperlichen
Arbeit alles weh. Aber man muss ja auch mal wieder eine
Pause einlegen. Vormittags bin ich noch schnell zu
meiner Freundin gefahren, der besten Heilpraktikerin in
unserer Gegend, und habe meine verspannten Muskeln und
den Rücken wieder in Originalzustand versetzen lassen,
dann ging es mit meinem Mann nach München zum Tollwood-Festival.
Dort traf ich mich mit einer Freundin, um mit ihr zum
Konzert von InExtremo zu gehen, mein Mann streikt da --
er muss die Musik ja auch fast täglich daheim hören,
bin schon seit 7 Jahren totaler Fan.... Meine Freundin
kannte sie nur von meinen Schwärmereien und wusste überhaupt
nicht, was da eigentlich auf sie zu kommt. Das merkte
sie wohl aber schon bald auf dem Markt, auf dem sich
immer mehr schwarz gekleidete und phantasievoll
zurechtgemachte Gestalten tummelten. Ich kleide mich nur
schlicht in schwarz, mit dezenten Schnallen und Nieten,
denn mein Mann bekommt auf seine alten Tage allmählich
spießige Anwandlungen ?
Und dann ging es endlich los: ich schnappte ihre Hand
und zog sie mit durch die Menge. Bis sie wusste, wie ihr
geschah, standen wir schon in den vorderen Reihen,
eingekeilt zwischen halbnackten, schwitzenden Kerlen.
Und dann die geile Musik, die Jungs waren extrem gut
drauf, immer wieder gingen Feuersäulen und
Flammenwerfer hoch, die Hitze auf der Haut, immer wieder
wurde zur Abkühlung kübelweise Wasser übers Publikum
geschüttet und wir tobten uns richtig aus. Glücklich,
die Batterien wieder voll aufgeladen, die Ohren noch
etwas betäubt und mit schmerzendem Nacken (ja, auch die
Alten können noch richtig abfeiern...) ging ich nach
dem Konzert meinen Mann "im Grünen" suchen,
wo er es sich inzwischen gemütlich gemacht hatte. So,
und morgen können wir wieder weiter renovieren, ich bin
wieder fit!
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10.06.07
Meine Katze zwingt mich grade in eine grausame
Wirklichkeit zurück. Grade wollte ich den Sonnenaufgang
mit einer Salbei-Räucherung im Garten begrüßen, da
schleppte meine Katze eine Maus an und begann sie um
mich herum zu jagen und mit dem armen Wesen grausamst zu
spielen. Bis ich es nicht mehr mit ansehen konnte und
die Maus erlöste. Erst gestern Abend musste ich auch
schon eine Maus mit einem Holzscheit von ihrem Elend erlösen
-- und das passiert mir, Vegetarierin, Pazifistin,
empfindsamem Seelchen..... Ich heule schon los, wenn ich
einen Viehtransporter sehe. Das war es dann jedenfalls
mit heiliger Stimmung. Erkenntnis des Tages: Natur ist
nicht nur romantisch, gut oder böse, Tod und Geburt
liegen dicht beieinander und manchmal ist es eine Gnade,
Tod geben zu dürfen. Hoffentlich ist man auch zu mir
mal gnädig, wenn ich da liege, mich nicht mehr bewegen
kann und nur noch Schmerzen habe und eine Heilung nicht
mehr möglich ist.....
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09.06.2007
Ich war nach langer Zeit mal wieder auf einem Flohmarkt.
Das sollte ich eigentlich öfter mal wieder tun. Da ist
ein ganz eigenes Völkchen zugegen. Alles ganz
aufgeschlossen und zur Kommunikation aufgelegt. Man kann
handeln wie auf einem orientalischen Basar, und was es
da alles zu sehen gibt! Grade für Kinder, Brettspiele,
Kleidung fast wie neu, weil sie so schnell rauswachsen,
und alles spottbillig. Mein Mann krauste schon
sorgenvoll die Stirn und meinte: bring bloß nichts mit,
wir haben doch keinen Platz! Aber vier Bücher sind doch
wieder mit nach Hause gekommen. Wer könnte z.B. schon
widerstehen bei einem Kochbuch von Barbara Rütting,
Zustand wie neu, für 1 Euro? Das musste doch einfach
mit.
Aber es war einfach zu heiß, schon um 9 Uhr in der Früh
lief mir das Wasser den Rücken runter, gegen Mittag kam
dann endlich ein leichter Wind auf. Über 30 Grad an der
prallen Sonne, das ist nicht meine Welt. Ich freu mich
wieder auf einen milden Abend.
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26.05.2007
Findet ihr das auch so seltsam? Dieses Jahr fliegen
genauso wie jedes Jahr die Zugvögel über uns weg, aber
man hört nichts mehr wegen der Vogelgrippe. Aber die
Medien brauchen ja auch keine Panik mehr zu schüren,
denn die Pharmaindustrie ist zufrieden -- der Ladenhüter
Tamiflu ist jetzt ausverkauft. Was muss also als nächstes
raus? Genau, Grippeimpfstoff, der nur für ein Jahr
gilt, weil sich dann das Virus wieder verändert hat.
Also Leute, lasst euch gegen die Grippe impfen, das Zeug
muss doch weg. Nachdem der alte Impfstoff verkauft ist
und der neue noch nicht ausreichend produziert, ja was
verkaufen wir denn jetzt? Aaaaah, genau, dieses Jahr
gibt es viele Zecken, da könnte man doch wieder etwas
Angst schüren. Wie notwendig ist aber eine
Zeckenimpfung? In Deutschland haben wir so um die 83
Millionen Einwohner. Davon erkranken jährlich etwa 500
an FSME. Von diesen 500 Menschen wird es für ca. 50
kritisch. 50 von 83000000, da könnt ihr euch die
Wahrscheinlichkeit aber selber ausrechnen. Da wäre es
sicherer, nicht mehr ins Auto einzusteigen, keinen
Zucker mehr zu essen oder das rauchen aufzuhören, als
sich einen Impfstoff verpassen zu lassen, an dem man
auch sterben kann. Gegen die viel wahrscheinlichere von
Zecken übertragbare Borelliose schützt diese Impfung
sowieso nicht. Manche Impfungen mögen vielleicht Sinn
machen, aber Leute, bleibt kritisch, informiert euch
nicht nur einseitig und überlegt es euch gut.
Der Arzt meint es sicher gut mit euch, aber wie Berthold
Brecht schon sagte, "das Gegenteil von gut ist
nicht böse, sondern gut gemeint"...... Und die
Industrie will vor allem verkaufen.
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25.05.2007
In letzter Zeit habe ich mich auch mal den ganz
unspirituellen Vergnügungen hingegeben, der Mai hat es
einfach in sich 
Unter anderem war ich mit meinem Mann auf einer
Veranstaltung mit Gerhard Polt und der Biermösl Blosn.
Wer die Biermösl Blosn nicht kennt und einigermaßen
mit der bayerischen Mundart zurechtkommt und herzhaft
lachen möchte, der sollte sie sich unbedingt mal anhören,
es lohnt sich!!! Und zusammen mit Polt, unschlagbar.
Dann wollte ich mein Glück mal im Casino versuchen und
ging da mit 2 Kollegen und einer Freundin hin. Vorher
hatte ich eine Tarotkarte gezogen, die mir voraussagte:
Geschenk, reine Spekulation, Fehlspekulation. Passt ja
prima, wenn man ins Casino geht, aber genau so und in
dieser Reihenfolge kam es. Von meiner Freundin bekam ich
ein Geschenk, sie hatte mir eine kleine Alabaster-Statue
der Aphrodite aus ihrem Urlaub in Griechenland
mitgebracht und das Casino spendierte gratis ein
"all you can eat -- Buffet", dann gewann ich
ständig, und als meine Fehlspekulationen begannen, hörte
ich auf und ging noch mit einem kleinen Gewinn nach
Hause.
Im Kino sah ich mir Spiderman 3 an, war ja ganz nett,
aber dieser typische amerikanische Schluss nervte mich.
Der Bösewicht bereute alle seine Taten und der Held
verzeiht ihm großmütig, während sein Freund im
Sterben liegt und ewig nicht abtreten will, und Volk und
Militär jubeln ihm zu.....
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12.05.2007
Nachdem die kleine Bergtour neulich so viel Spaß
gemacht hat, sind wir heute trotz Regen und Hagel
losgezogen, um den Hölleweg (der heißt wirklich so) zu
gehen. Am Ausgangspunkt angelangt riss der Himmel auf
und wir wanderten bei herrlichstem Sonnenschein zwischen
Bergflanken an einem Wildbach entlang. Wir trafen auch
ziemlich schnell auf eine kleine botanische Sensation --
der Frauenschuh, unsere heimische Orchidee, blühte (immer
nur 2 Wochen lang) üppigst an einem Steilhang zwischen
lila Teufelskralle. Dann kamen wir an eine Felswand, die
dem Weg seinen Namen gab. Dort ist ein "Teufelskopf"
in den Stein gemeißelt und angemalt. Für mich war das
eindeutig das Antlitz von Pan, dem Waldgott, dem Hüter
der Wälder und des Wildes. Hier mussten wir auch über
einen kleinen Wildbach rüber, so von Stein zu Stein hüpfen,
um trocken drüben anzukommen. Da werde ich immer total
ängstlich, keine Ahnung warum. Wäre ja nicht so
schlimm, bei einem Fehltritt nass zu werden, vielleicht
unangenehm, aber nicht schlimm in der warmen Jahreszeit.
Die Wanderung war mir heute viel zu schnell vorbei. Mein
inneres Kind jubelte und sang auf der ganzen Strecke,
massenhaft Schmetterlinge umflatterten uns, kein Mensch
weit und breit, ein Stück Paradies namens Hölleweg......
Demnach wäre Luzifer wohl doch eher ein Lichtbringer 
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03.05.2007
Diesen Abend habe ich mir einen Doppelvortrag von Dr. Rüdiger
Dahlke angehört. Und irgendwie habe ich bei jedem
Vortrag, egal von wem und egal in welchem Saal, immer
denselben Platz: zweite Reihe, mittig links. Thema war
"Krankheiten als Symbole der Seele" und
"Depression" (sein neues Buch). Ich kann nur
jedem empfehlen, sich mal einen Vortrag von ihm anzuhören.
Ohne Zettel, ohne auch nur mal einen Schluck zu trinken,
referierte Herr Dahlke ganze vier Stunden (ja, wurde
ganz schön spät!) und wir Zuhörer merkten gar nicht,
wie die Zeit verging. Nur der Hintern tat vom sitzen weh....
Nachdem ich schon ein paar seiner CDs habe (meine
liebsten sind "Naturrituale" und "Elemente-Rituale"),
habe ich mir noch die CD "Heilungsrituale" im
Anschluss mitgenommen. Die werde ich mir morgen gleich
reinziehen!
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29.04.2007
Gestern am "schwäbischen Meer" wurde von
einer geplanten Bergtour gesprochen, aber ich hatte große
Bedenken mitzugehen, weil ich schon länger nicht mehr
ausgiebiger gelaufen bin -- und dann gleich eine
Bergtour? Aber es musste einfach sein, es zog mich
magisch hin. So besuchten wir die "wilden Fräulein"
(Allgäuer Sagengestalten) am Wildfräuleinstein. Der
Anstieg ist überhaupt nicht schlimm, aber meine Sofa-lieg-und-lese-Beine
jammerten ganz schön. Trotzdem war es herrlich und ich
war richtig froh, dass ich mitgegangen bin. Ganz oben
liegt noch Schnee, da kühlte der Wind das glühende
Gesicht, ansonsten war es wie im Hochsommer. Sogar die
Pfingstrosen waren schon verblüht. Jetzt bin ich total
müde, aber glücklich. Und das schlechte Gewissen holt
mich allmählich ein, ich hatte Raven für heute die Übersetzung
für Inspiration für den Monat Mai versprochen. Mal
sehen, was ich heute noch schaffe -- nicht schimpfen
Raven!
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28.04.2007
Heute
machte ich mit Freunden vom Tierschutz einen Ausflug an
den Bodensee. Das war recht abenteuerlich, da unser Auto
sehr zockelte und wohl was nicht ganz in Ordnung war,
aber zum geblitzt werden reichte es doch. Es wurde ein
perfekter Ausflug bei sommerlichem Wetter. Wir parkten
in Meersburg und fuhren mit der Fähre nach Konstanz rüber
und dann wurden die ganzen kleinen interessanten Läden
gestürmt. In einem Laden fand ich eine wunderschöne
geflügelte Isis-Statue, in einem anderen gab es
herrliche Bergkristallspitzen. Mittags aßen wir ganz
gut vegetarisch in einem kleinen Gartenlokal. Zum Glück
ging ich erst nach dem Essen nach drinnen, denn hier
huschte eine kleine Maus den Gang entlang und auch sonst
war das innen iiiihhhhh.
Zufällig hörten wir, dass mitten am Nachmittag schon
die letzte Fähre zurückfährt, was sehr schade war,
denn Konstanz hat so eine schöne Atmosphäre. Aber
immerhin schon wieder Glück gehabt, dass wir das
mitbekommen hatten. Ok, dann bummelten wir eben in
Meersburg noch etwas. Hier entdeckte ich eine schöne
Eidechse aus Gusseisen für den Garten. Also lauter schöne
Sachen, aber wieder nicht wirklich was nützliches wie
Kleidung oder Schuhe.
Es war jedenfalls ein wunderschöner genussvoller Tag
und heil heimgekommen sind wir auch wieder.
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10.04.2007
Ravens Katze ist wieder da!!! Für Näheres siehe Ravens
Tagebuch im englischsprachigen Teil.
Ich versuche diese Woche, mich endgültig von der ewigen
Erkältung zu erholen und habe Urlaub genommen. Ich gebe
mir zweimal täglich Reiki, versuche mich bewusst noch
gesünder als sonst zu ernähren und lasse es mir
einfach gut gehen. Heute Nachmittag, das war
Globalisierung in Reinform: ich saß unter europäischer
Sonne mit einem Buch über asiatische Weisheitssymbole,
südamerikanischen Mate-Tee trinkend und einer CD mit
Didgeridoo-Musik der australischen Ureinwohner lauschend
da, meine Katze schlafend in einem afrikanischen Körbchen
neben mir. Ein paradiesisches Leben!
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09.04.2007
Christen feiern Ostern, ich wurde heute in den Meister-
und Lehrergrad des Usui-Reiki eingeweiht. Jetzt bin ich
schon sehr gespannt, wie sich der Energiefluss in
Zukunft anfühlt und was sich alles verändern wird.
Mein Mann hustet auch wieder, da habe ich doch gleich
ein Versuchskaninchen.
Ravens Katze ist seit 4 Tagen verschwunden. Ich kann so
mitfühlen, wie mies es ihr geht. So ein Fellgesicht
schleicht sich in kürzester Zeit so fest in unsere
Herzen und wird zu einem vollwertigen Familienmitglied.
Raven, gib die Hoffnung noch nicht auf!!!!
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01.04.2007
Ich hatte grade wieder eine Erkenntnis über mich. Ich
habe immer noch ein Problem mit dem Loslassen. Grade
dachte ich, wie schade es doch ist, dass wir uns auf
unserer Site immer so eine Arbeit machen und das ganze
dann jeden Monat einfach wegschmeißen und nicht das
alte einfach komplett ins Archiv schieben. Aber da ist
Raven "gnadenlos" und ich darf mit ihrer Hilfe
hier wieder was lernen und weiter an mir arbeiten.
Vorgestern ist mir auch wieder was ulkiges passiert. Ich
hatte grade einer Kollegin, die völlig energielos war,
nur 5 Minuten Reiki gegeben, damit sie wieder
weiterarbeiten konnte. Da kam eine andere Kollegin, die
auch mit Reiki lebt, zu mir um sich ins Wochenende zu
verabschieden und sie reichte mir beide Hände. Wir
sahen uns nur ganz erstaunt an, weil sich sofort
zwischen unseren Händen ein richtiger Energiepuffer
bildete. Es fühlte sich an, wie ein warmer, fester
Gummiball. So greifbar wie feste Materie hatte ich sie
noch nie gespürt. Und dann sah ich sie zum ersten mal
mit offenen Augen, wie feine Rauchwirbel, die aus meinen
Fingerspitzen kamen. Was wir mit dem Energieball gemacht
haben? Seid versichert, wir haben ihn gut verwendet :-)
Und nach so einem tollen Erlebnis folgt natürlich
gleich wieder ein Dämpfer: Freund Halsweh ist wieder zu
Besuch.....
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14.03.2007
Nachdem ich heute einen freien Tag hatte, wollte ich
unbedingt das gute Wetter für einen richtigen
Urlaubstag nutzen. Eine Freundin, die heute auch frei
hatte, rief mich in der Früh an und wir trafen uns
mittags zum Essen beim Chinesen, um uns dabei noch ein
paar Geburtstagsgags für einen Freund
zusammenzuschreiben. Das war überraschend schnell
erledigt und wir fuhren gleich weiter an den See. Es war
kaum jemand auf dem Rundweg unterwegs, deshalb wanderten
wir da stundenlang herum. Dann lockte uns ein Eiscafe
und wir setzten uns in die Sonne und guckten Leute. Es
war wie im Sommer, nur noch nicht so viele Menschen,
herrlich!
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25.02.2007
Irgendwie werde ich grade dauernd auf die Macht der
Gedanken hingewiesen und gleichzeitig bekomme ich das
Gesetz des dreifachen Zurückerhaltens immer schneller
zu spüren. Es sind zwar zwei verschiedene Bereiche, die
aber grade auffallend bei mir zusammentreffen. Das ist
wohl in diesem Jahr meine Lektion, die ich zu lernen
habe. Ich verschenke ein Buch und bekomme von anderer
Seite am gleichen Tag drei (!) Bücher geschenkt. Meine
Katze macht einer Nachbarin, die ich nicht mag, genau
unter ihr Küchenfenster, ich kringele mich vor lachen
und gönne es ihr. Am nächsten Tag hat meine Katze
Durchfall und saut mir den ganzen Wohnzimmerteppich ein.
Ich denke, dass ich keine Lust habe, am nächsten Tag
zur Arbeit zu fahren, prompt bekomme ich einen Grippe-Rückfall.
Grade als mir der Zusammenhang bewusst wird, lese ich in
einem Buch (Lumira -- lass dich nicht behexen), dass
negative Gedanken die Aura beschädigen. Das war mir
bisher schon bekannt, neu war mir aber auch desjenigen,
den man nicht laut, sondern auch nur in Gedanken einen
Idioten nennt oder anderweitig mit Zorn bedenkt. Wie
kann man aber auf die Gedanken besser achten? Noch
bewusster leben und das eigene Denkschema
umprogrammieren? Wie kann man nur noch positiv denken
und im Licht leben ohne gleichzeitig Schatten zu werfen
oder das Negative auf anderes zu projezieren? Immer lächeln
und dabei vielleicht einen dicken Hals bekommen oder die
Gedanken so zu transformieren, dass sie zum Lächeln
passen? Ich werde diese Gratwanderung wohl mal angehen.
Wenn ihr also in nächster Zeit eine trefft, die ständig
grenzdebil vor sich hin grinst, könnte das ich sein.......
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18.02.2007
Nachdem ich in letzter Zeit wirklich nur noch genervt
und gestresst war, wollte mich mein Körper wohl mal
wieder zwangsweise ruhig stellen -- grippaler Infekt mit
Halsweh, Husten, Schwindel, bleischweren Gliedern.
Praktischerweise liegt mein Mann auch flach, wir machen
so was immer gemeinsam. Drei Tage krank sind aber jetzt
einfach genug. Nachdem ich morgen wieder zur Arbeit
gehen will, habe ich mich heute aufgerafft und bin zu
einer Freundin gefahren, um mit ihr und ein paar anderen
netten Leuten vom Balkon aus einem Faschingsumzug
zuzusehen. Weil ich wirklich noch wacklig auf den Beinen
war, durfte ich mich zum Opa an die Brüstung setzen, während
die anderen richtig gefeiert haben. Die Situation hatte
durchaus was komisches....
Jetzt bin ich glücklich wieder daheim und habe mich
wieder auf das Sofa zurückgezogen. Den Tag morgen im Büro
werde ich schon aushalten.
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13.02.2007
Die letzten Tage waren voller Arbeit, Hektik, Stress,
dazu noch kranke Familienangehörige. Bin allmählich
richtig ausgelaugt. Ich brauche dringend etwas, auf das
ich mich freuen kann, ein Highlight. Aber irgendwie
nichts in Sicht, außer dass unserer Katze ein Zahn
gezogen werden muss -- toll. Deshalb habe ich Göttin
Tara, die neben meinem Bett über mich wacht, um Rat
gebeten, was ich denn anstellen könnte. Und schon kamen
hintereinander zwei Anrufe. Eine Freundin will mich
begleiten, wenn ich zur Gauklernacht nach Kaltenberg
fahre. Hurra, zu zweit macht das doch viel mehr Spaß
als allein. Und wer weiß, ob ich allein überhaupt
gefahren wäre. Also gleich Tickets klar gemacht. Übernachtung?
Keine Ahnung, notfalls wird im Auto geschlafen. Oder wir
fahren einfach nachts noch zurück, wenn wir noch gut
beinander sind.
Der zweite Anruf war von einer anderen Freundin, die mal
wieder aus dem Familienalltag fliehen will. Kurze
Beratung, Finanzcheck und statt dann einen Kurzurlaub zu
buchen, einfach mal wieder Tickets besorgt für ein
InExtremo-Konzert. Allein bei dem Gedanken dran spüre
ich schon, wie sich meine Batterien neu aufladen. Und
mein Mann freut sich auf seine freien Tage daheim. Danke
Tara!
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01.02.2007
Keine Ahnung, was ich heute ausgestrahlt habe. Sehe ich
so verhungert aus? Im Büro stand auf meinem Platz schon
ein Teller mit Kuchen von einem Azubi. Dann kam eine
Kollegin vorbei und brachte mir eine Tüte mit einer
neuen Sorte Chips, die ich unbedingt mal testen soll.
Schon stand eine andere Kollegin da und fragte, ob ich
von ihr ein Stück Kuchen haben möchte. Eine andere
brachte mir ein Käse-Laugen-Hörnchen, sie hätte
zuviel eingekauft. Und dann kam noch ein Kollege mit
einem Krapfen (Berliner) daher. Da hatte ich auf einmal
ein schönes Bild im Kopf -- Opfergaben in
Lebensmittelform, der Göttin dargebracht
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18.01.2007
Angel hat mich geschimpft, weil
ich ihr viel erzähle, aber so wenig ins Tagebuch
schreibe. Deshalb hier noch nachträglich ein kleiner
Bericht über den einen Tag, an dem wir bisher Winter
hatten:
Am Vormittag hatte es geschneit,
nachmittags getaut, nachts dann gefroren. Was den Effekt
hatte, dass mein Auto so zugefroren war, dass ich in der
Früh als ich zur Arbeit musste ewig nicht reinkam.
Waaahhhhh. Mit Standheizung, Fön, Geduld und Gewalt
brachte ich schließlich wenigstens die Beifahrertür
auf. Als ich die dann endlich auf hatte, ließ sie sich
von innen nicht mehr schliessen. Waaahhhhh .
Kurzerhand mit dem Gurt festgebunden.... Ich bin ein
Meister des Provisoriums!
Als ich in meiner Tiefgarage am Zielort ankam, ging die
Scheibe nicht runter - festgefroren - und ich stand zu
dicht am Kartenleser, so dass ich auch die Türe nicht
aufmachen konnte, hinter mir schon die nächsten zwei
Autos. Waaaaahhhhh .
Also Gurtbefestigung an der Beifahrertür abgefummelt
und da raus und wieder rein gekrabbelt, weil hinter mir
schon andere Autos standen. Waaahhhhh. Schranke offen,
jetzt aber flott. Mit einer Hand rübergelehnt die
Beifahrertür zuhaltend, mit der anderen am Lenkrad
ruderte ich auf meinen Parkplatz. Jetzt ließ sich die Tür
aber immer noch nicht richtig schließen. Also magischen
Diebstahlschutz drum herum gewoben und mit Pentagramm
die Tür versiegelt .
Das hat wenigstens funktioniert, alles war am Abend noch
da!
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17.01.2006
Im Buch "warten auf blaue
Wunder" von Luisa habe ich heute ein Kapitel über
die B12 als unfallträchtigste Strasse der
Bundesrepublik gelesen. Das ist unsere Bundesstrasse,
die sich von Lindau über Kempten, durch München durch
schlängelt. Sie nennt die Straße "die alte
Drachin", weil sie wohl genau auf einer keltischen
Ley-Linie liegt und durch die Energieknoten und -Wirbel
wohl die Unfälle her rühren. Heute beim Heimfahren
betrachtete ich mal die Straße nach Hause als
lebendiges Wesen und auch unsere Berge als schlafende
Drachen. Und dabei muss ich wohl auch den Perchten-Turbo
erwischt haben. Trotz viel Verkehr war ich unglaublich
schnell daheim. Das ging eigentlich gar nicht.
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15.01.2006
Neulich war ich zu einem
Geburtstag eingeladen. Das ist immer sehr anstrengend für
mich, weil da immer viele Kinder herumtoben und ständig
so um die 20 Gäste da sind. Darunter einige, die ich
nicht leiden kann und die mich wahrscheinlich auch nicht
mögen. In meiner Mittagspause dachte ich mit Grausen,
dass DIE auch da sein wird - WÜRG - und DER auch - WÜRG
- und überhaupt, BÄH. Bin dann auch etwas später erst
hingegangen und habe mich gleich in Grund und Boden
geschämt: alle von denen ich mittags WÜRG gedacht
hatte waren nicht da - wegen Magen-Darm-Grippe. War ich
das ?
Jedenfalls nicht mit Absicht – sorry!
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27.12.2006
Ich bin grade eine meiner Lieblingsstrecken durch meinen
Wald gegangen. Bei uns knallt die Sonne richtig vom
Himmel und so allmählich wird es wieder wärmer.
Nachdem ich nach der Weihnachts-Fresserei heute morgen
auf der Waage stand, raffte ich mich doch auf und ging
wandern. Ich keuchte grade eine Steigung hoch und freute
mich auf die Aussicht nach der letzten Biegung, da kam
der Schock: wo sonst meine Tollkirschensträucher und
ein herrlich lichter Wald war, war alles abgeholzt. Das
muss letzte Woche erst gewesen sein, die Schnittstellen
an den Baumstümpfen waren noch ganz frisch und es roch
alles ganz harzig. Ich liebe diesen Geruch ja, aber
nicht mit diesem Anblick. Vor einer Alphütte lagen die
Baumleichen alle aufgestapelt, so viele, so traurig, mir
kamen die Tränen. Kann man nicht einzelne Bäume fällen?
Muss man alles kahlschlagen? Hatte gar keine Lust weiter
zu meinem Kraftort zu laufen. Ging nur ein Stück und
dann wieder zurück um mit dem Handy ein paar Fotos zu
machen. Ob da noch weiter abgeholzt wird? Ich bin
ehrlich geschockt .
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21.12.2006
Heute
war mir auch ohne viel Schnee zum ersten mal „weihnachtlich“.
Ich liebe das Julfest und bin heute morgen schon ganz
beschwingt aufgestanden und singend zur Arbeit gefahren.
Dort bekam ich von lieben Kolleginnen heute schon ein
paar Weihnachtspäckchen und ein Kollege lud mich zum
essen ein. Woher wissen die alle, dass das für mich
grade heute eine doppelte Freude ist? Ich bekam das
Grinsen gar nicht mehr aus dem Gesicht.

Abends
wieder daheim, durfte ich endlich das Jul-Paket öffnen,
dass mir Angel geschickt hat. Das kam schon vor ein paar
Tagen an und ich war schon so neugierig.
DANKE
ANGEL, du bist ein ganz großer Schatz!!!!

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17.12.2006
Zur
Zeit treffe ich so viele interessante Menschen. Gestern
durfte ich Luisa Francia kennenlernen. Sie hielt einen
Vortrag über die Werteänderung im Patriarchat, von der
weisen Frau und Göttin zur Hexe und Dämonin. Ich saß
in der zweiten Reihe und genau vor mir saß auch noch
Susanne Fischer-Rizzi (Autorin von Tierverbündete,
himmlische Düfte, Medizin der Erde, usw.).
Luisa
ist genau so, wie ich sie mir immer vorgestellt habe,
locker, unverkrampft, Powerfrau. Barfuss kommt sie auf
die Bühne, setzt sich im Yogasitz auf den Tisch,
ignoriert den gepolsterten Stuhl, und fängt ohne
Manuskript an zu reden. Sie wirkt durch ihre Energie
mindestens 20 Jahre jünger als sie ist. Ihre
Ausstrahlung ist sehr anziehend, völlig mit sich selbst
im reinen, in ihrer Mitte. Wenn ich da an mein eigenes
nervöses Herumgezappel denke….. Was mir besonders gut
gefällt, sind ihre klaren Ansagen. Sie bringt alles
ohne Umschweife mit ganz direkten Worten genau auf den
Punkt. Wie auch durch ihre Bücher bekommt man bei ihrem
Vortrag immer wieder eine Anregung, seinen Blickwinkel
zu ändern. Man sieht plötzlich ganz deutlich, wie tief
man selber ganz fest in alten Mustern feststeckt. Und
das Kidnappingsyndrom: Man solidarisiert sich im übertragenen
Sinne mit dem Kidnapper (Ehemann, Vorgesetzter, Staat,
usw.), weil man abhängig ist und überleben will. Und
wie übergreifend das ganze ist. Wenn eine Frau eine
Woche lang mal Auszeit nimmt, wegfährt und ihren Mann
mit den zwei Kindern daheim lässt, sind garantiert ein
paar andere Frauen zur Stelle, die den armen Mann
bedauern, der sich auf einmal alleine um die Kinder kümmern
muss – eine Woche lang!!! Wer hat die arme Frau
bedauert, die das jahrein, jahraus tut? War man da nicht
selber auch schon mal schnell bei der Hand mit so einer
ungerechten Schuldzuweisung? Das gibt doch zu denken…..
Und
auf einmal ist der Vortrag zu Ende. Von mir aus hätte
sie noch mindestens zwei Stunden weiter reden können.
Sie lud uns noch im Anschluss zum Schaffen eines
rituellen Mehlkreises draußen vor der Tür ein. Aber
nachdem sie erst noch Bücher signierte, dauerte mir das
zu lange. Ich hatte ja noch ein Stück zum heimfahren.
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06.12.2006
Von
einer meiner Freundinnen bekam ich ein Geschenk, dass
mir gleich die Sprache verschlug. Ich durfte mit ihr ins
Musical „Elisabeth“. Und da waren wir dann gestern
Abend zusammen mit ihrer Schwester und noch einer
Freundin. Mein Lieblingsmusical ist immer noch
ungeschlagen „Tanz der Vampire“, aber Elisabeth
kommt jetzt gleich danach. Elisabeths Flirt mit dem Tod
und um sie herum immer wieder die Raben, die Todesvögel,
die sie umflatterten, dazu wirklich schöne Musik,
meisterlich gesungen und gespielt, so schön, Gänsehautgefühl
– es war ein Traum.
Der
Wucherpreis für ein halb gefülltes Glas Sekt im Foyer
konnte das Glücksgefühl nicht trüben. Und der
absolute Luxus für mich war, dass ich auch noch von
daheim abgeholt und wieder heimgefahren wurde. Und das
ganze noch bei herrlich strahlendem Vollmond.
DANKE
– DANKE – DANKE
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01.12.2006
Der
Didgeridoo-Kurs ist leider vorbei. Jetzt heißt es
alleine weiter üben. Die Zirkulationsatmung ist eine
echte Herausforderung. Die Männer im Kurs hatten die
viel schneller drauf, das muss ich neidlos zugeben. Gibt
es überhaupt Frauen, die richtig gut Didgeridoo spielen
können? Ich kenne da eigentlich nur Männer. Ein Grund
für mich aufzugeben? Niemals!!! Dazu macht es viel zu
viel Spaß. Ich habe mir sogar noch ein Didge zum üben
selber gebaut, weil das Bienenwachsmundstück an meinem
„Guten“ immer so schnell weich wird. |